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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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117
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L. Gatt. Die Dattelpalme, kkoenix. ,ry

ta allgemeine Name der ganzen Classe worden ist. Bey DattelVcn Gr.echcn hieß der Dattelbaum kllLLMX, bauiy.

lind daher haben neck einige alte Eviypositionen in denZlpothcken, als, das Ele&uarium, Emplastrum,L'nguentum Diaphcenicum , ihr«, Namen; LlN«näus hat auch dcewegen diese älteste Benennung zumGattungsnamen beybehalten. Sousten heißt er insgemeinauf lateinisch schlechtweg Palma; «m spanischen Palme-ra; IM portugiesischen Balmeyra; bey den FranzosenPalmier oder auch Dattier ; bey den Italienern Dat-fcoli; bey den Engeländern Datei-IreS. Sein he,braischcr Name ist Thamar.

Die Dattekbäuinc find Vornämlich in Arabien zuHause, wo sie den Israeliten, bey ihrer Reise durch die land.Wüsten, in Ansehung ihrer Schönheit und ihres Nutzens,wohlbekannt werden mußten; denn man lies«, daß siebald nach ihrem Auszug aus Egypten in Elim, wo zwölfWasserbrunncn und sicbenzig Palmbäume waren, äuge»kommen, und sich daselbst gelagert haben. Doch habenfir diese Bäume ohne Zweifel auch vorhcro schon in Egy»pten kennen gelern«; denn, nach Bericht,

leben in Obcregypten ganze Familien ganz allein vonDatteln, und in Unteregyptcn ist eine starke Ausfuhr der«selben in die Städte der Lürkey. Man kann also wohlnicht zweifeln, daß die Dat elbäume in diesem lande ebenso wohl, als in Aethiopien, Palästina, Syrien, der Bar»barey, und auf der Westküste von Afrika, einheimischseyen. Bey Capo-Vercie fand Herr Adanson einenganzen Wald, welcher mehr als zwo Meilen lang war,

»nid grbstentheils aus Datkelbaumen bestund, die ursprüng-lich daselbst gewachsen waren. Auch wachsen fic m Per»sten sowohl, als in Arabien; in Dstindien aber selten,oder wenigstens nicht einheimisch. Man setzet daher dieeigentliche Heimath der Dattelbäume besser in Asien undAfrika, als mitLlNNeus in Indien, wo sie, wie Rumphcruedküstlich sagt, meistens ein ausländisches Gewächs sind.