8. Gatt. DieArecapalme. ^recs. 14;
sang, aber nicht eßbar ist; dasselbe bestehet ebenfalls Areca»aus noch unentwickelten jungen Blättern, und wenn ein ^um.Zweig davon aufschießt, so bildet er ein solches Horn,das man in der Abbildung aufwärts hervorstehen siehet.
Sowohl die männlichen als weiblichen Blumen des DieArecabauins, welche beyde auf einem Stamm und sogar Druckt«in einer Blumcukolbe sitzen, bestehen aus drey Blumen- stcalion.blattlcin; und die männliche» enthalten, wie AblMphberichtet, neun weisse Staubfaden, von welchen dreylanger sind als die sechs übrigen. Mit dem übrigen derFructification oder Blüthe, von welcher man in der Ab-bildung an den Seiten des Stamms ein Muster siehet,verhält es sich nach der Erzählung des gedachten Schrift-stellers also. Wenn der Bamn fünf oder sechs Jahrealt ist, so fängt das oberste grüne Ende des Stammes ander Stelle, wo der zuletzt abgefallene Zweig stund, anaufzuschwellen; diese Geschwulst sondert sich endlich mitdem obern Ende von dem Stamme ab, und bleibt nur»och mit dem untern auf dem oberste» Ringe desselbenstehe». Indem sie also heraushänget, so siehet sie glcich-fimi wie ein Svathel aus, und bestehet in einer breitenScheide, welche sssoksser geneimct wird, und anderthalbbis zween Schuh lang, sechs Finger breit, chakt und vongrasgrüner Farbe ist. An der obern Seite hat dieseScheide oder dieser Sack eine Nakh, wo er sich endlich derganzen f'ngc nach ofnct; und fallt alsdann, nachdcin aufdiese Weise die darin» enthaltene Blumenkolbc zum Vor-schein gekommen, gleich den Blättern ab. Man kanneine Haut, wie Pergament davon abschälen, wovon manTabaksrollcn zum Rauchen macht, die auf malcyischI^orilroifen gcncnnet werden; die äussere dicke Rindedieser Scheide, sewol als die von der obgcdachken Basisder Zweige wird auf den ostiiidischen Inseln Coroe-rong genennet.
Die gedachte Blumenkolbe, welche eigentlich Ma- Diejang he.ßt, bestehet aus vielen langen, haarformigen Blumen,
Stielen, kolbe.