Tannen-
palmc.
Der
Gague:-
bauin.
I'.IV.
6 §. 2 .
160 . Erste Classe. Zwote Abtheilung.
„ heller Saft von einen» herben Gcschinack herausstießk.„Dieser Baum »nächst überall in Malabar, an bergigen,„steinigen und sandigen Orten; er tragt das ganze Jahr„hindurch Blumen und Früchte, »ind bleibet nicht selten„ bis in sein sechzigstes Jahr fruchtbar. Seme Früchte„werden eben so, »nie die Arccanüsse, mit Betclblat-„tern und ungelöschten Kalk, von gcineinm Leuten ge-„ kauet. Auch sind die Elephanten sehr auf diesen Bann»„erpicht »regen seinem Palmiet, oder dem sehr angeneh-„ men Mark, »velchcs seine Fruchtstiele enthalten, llcbri-„ gcns kann man »nit den Blättern, Früchten und andern„ Theilen dieses Baums, »regen ihrer heftig zusammcn-„ ziehenden Eigenschaft, allerley Flüsse stopfen; auch„flechten die Einwohner des Landes aus seinen Blattern„ Hute. „
In Betracht der Kenn zeichen, wodurch LiNtwUssolvohl die Gattung, als die Art des jctztbeschricbenenPalmbaums bestimmet hat, glaubt Herr HouttUYN,inan könne füglich auch noch einen andern Palinbamnhseher rechnen, ivclcher insgcinein der Sagucrbauin oderZagneer genennet »vird, und als die zwote wcingcben-de Paline bcyin IzUMph beschrieben ist. Und da dieserBaum in Indien sehr bcrühint ist, so hat er, nebst derBeschreibung desselben, auch eine Abbildung davon mit-getheilt, welche hier Tab. IV. fig. 2. zu sehen ist.
Dieser Bauin, irelcher auf »naleyisch Gomutooder Gamuto heißt, »vird nach seinem portugiesischenRainen Sagueiro, in Ostindien gemeiniglich von denHolländern Sagueerboom, oder, der Saguerbaumgenennet; »rictrohl er auf den besondern Inseln nach de-ren Landessprache noch andere verschiedene Namen führet.Iu Ternate nennet man ihn Seho ; zu Leytimo biavr^a;zu Hitoe boeboe; in Banda bea^va; in Java b.a-hang und Aren; und in Makasar ^uro. Hlcraus istleicht zu ersehen, daß er in Indien sehr bekannt seynmuß, ui»d daselbst von freyen Stücken tvächset. Man
findet