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Achtzehnte Gattung.
Rumphischer Baum. Rumphia.
LINN. Gen. pl. n. 47.
Rum»
phischee
Baum.
^^icscs ist eine Gattung von Pflanzen mit dreyStaubfaden und einem Staubwcge, und einer
unten um den Fruchtknoten herumstehenden Blumenkro Kennzei»,,e; welche die gedachte Benennung vom Linneus, zu che» decEhren des berühmten Rumphs, erhalten hat, dessenFleiß und Scharfsinn man sowohl in der Naturgeschich-te von Ostindien überhaupt, als auch insonderheit in derKenntniß der daselbst wachsenden Pflanzen, ungemei»vieles zu danken hat. Ihr Charackrer bestehet in folgen«den Kennzeichen: Der Blumenkelch ist in drey Abschnit-te gespalten; die Blumcnkrone bestehet aus drey Blät-lcin; und auf die Blume folget eine Steinfrucht, welche ei-ne innwcndig in drey Fächer abgetheilte Nuß emhält. ESist nur eine einzige Art von dieser Gattung bekannt,und heißt:
l) Rumphischer Baum von Amboina. Rum- Art.
phia amboinensis,
LINN. Syst veg. p. 74. Sp. pl. 49. Myxa pyri-formis, ossiculo trifpermo. RAI. Hist. p. 1456.Tsiem-Tami. RHEED. Hort. malad. IV, p. 2f.t. 1 l.
Don diesem Baume, welcher in Ostindien wächsetund bey den Malabaren Ll'i'em-Iaini heißt, wird in ^um«Rheedes Malabarischen Garten folgende Beschreibung jg ( j{j^ cmitgetheilet: Es ist ein uugemein großer Baum mit «i- «usAm»nem dicken Stamm, welcher eine gleichfalls dicke und boina.rauhe Rinde hat, die auswendig aschgrau, innwendigroth, von einem gewürzhaften Geruch und etwas schar-fen