tiG Zwote Classe. Zweyter Abschnitt.
rubro lubdulci SLOAN. jam. 184. hift. 2s-p. 1; i. t. rrr. f. 1. RAl. dendr. 44. Comocla-dia integrifolia, foliolis integerrimis. JACQ.amer. p. 12.
Dieser Baum wird in Jamaica vo» den Hollän-dern de Ivlaagden Pruimboom, und von EngländernThe Maiden-Plumb oder Jungfernpstaume, gcnemuf,Glane nennet ihn den Pfiaunieubauni, welcher rothe,süßlichte Früchte» in tranbcnförinigen Büscheln trägt,und dessen Stamm keine Acste, sondern nur geflügelte,«„gekerbte Eschenblalter hat; und sag», daß sein Stammzwölf biß fuuszehen Fuß hoch, nicht viel dicker als eingemeiner Stab > und also sehr schwach, und mir einergrauen Rinde bedeckt seye. Ferner meldet er, daß nurder Gipfel seines Stamms mit anderthalb Schuh langen,gefiederten Blatter» gekrönt seye, und daß erst oberhalbdenselben ästige Zwciglcin entspringen, welche die Blü-then , und hierauf Früchte oder Beere tragen.
Browne beschreibt ihn als einen Baum mit einemeinfachen Stamm, dessen Blumen aus den Achselnder Blätter entstehen, und in dichten, traubcnförmi«gen Büscheln ohne Stiele beysammen sitzen; und hie»mit stimmen auch die Nachrichten deS Herrn Iacquinübercin, welcher diesen Baum in St- Domingo und Ja«maica, wo er im December, Jenncr und Februar blü-het, angetroffen und folgende Beschreibung davon mit-getheilet hat.
Dieser Baum wird selten über zwanzig Schuh hoch,und hat einen geraden Stamm von mitelmaßiger Dicke,welcher sich oben nur in einige wenige, dicke und bu-schichte Acste zertheilet; diese sind an den Enden dicht,mit glatten, gefiederten Blatter» bcfczt, welche auSeiner runden, zwey Schuh langen Ribbe bestehen, wel-che meistens acht Paar, und am Ende noch ein einzel-nes Vlattlein traget. Diese Blattlein stehen auf Stiel-