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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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279
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31. Gatt. Jnd. Maulbeerbaum. NorinZz. 279

telmaßiges Ey; sie sind auch nicht so bitter, sondern Jndia-haben ein saftiges Fleisch, welches ohne Geschmack nischecist; die Indianer braten sie daher in Heister Asche, Maul»und essen sie, um in Galleiikrankheiten und der Ruhrdie Hitze und den Durst damit zu stillen, auch haltensie dieselbe wegen ihrem schleimigen Saft in der Eng»brüstiqkeit, Schwindsucht und dem Seitenstechen vorheilsam. Das Holz ist nicht sonderlich roth, und dieWnrzeln sind auch nicht zum Färben zu gebrauchen.

Man findet diese» Baum in Ostindien nicht viel in denWäldern. sondern meistens bey den Plantagen herum,auch wird er wegen seineni medicinische» Gebrauch öf-ters in den Gärte» gezogen. Man nimnit ncmlichseine größten Blätter, die zuweilen zwo Spannen langund eine Spanne breit sind, beschmieret sie mit Cocos-Vt, und wärmet sie beym Feuer, und leget sie solcher»gestalt auf den Rucken, Bauch oder die Lenden, umdie Schmerzen zu lindern, sowohl auf der Haut, alsim Fleisch oder in den Eingeweidcu; auf gleiche Weisewird dieses Mittel wider Quetschungen und das Roth»laufen gebraucht , und die Indianer halten es sehrhoch. Wider die Schmerzen beym Harnen gibt manden Saft von den Früchten innerlich. Die Fruchtvon den Baiicudicbaumen in Macasar wird daselbstBaya genennek, ist so groß als eine schwarze Limone,und wird öfters roh, wie Cucumcrn gegessen, widerdie Milzfucht gebraucht. Vonriuv nennet diesen Baumin javanischer Sprache Maccondou oder Macandou,und rühmet, daß er die Früchte desselben öfters mitNutzen wider das Blutspeycn innerlich, und die Bläk»tcr zum Heilen der Wunden und Geschwüre äusserlich,in den Spital zu Batavia gebrauchet habe.

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