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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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351
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48.Gatt. Rauwolfie. Kau>vo!63. Zsi

zenförmig, unten schmal und oben spitzig, und am Ran» gx^u,dc gan; unzertheilt; zwey derselben sind allemal ringe» wolfie.sehr fünf Zoll, und noch einmal so lang, als die zweyemdre ibnen gegenüber stehende. Seine gemeinschaftlichenBlumenstiele, welche zu zwey oder drey bcysamnien an denEnden dcr Aestc sitzen, bilden gleichsamTcaubenkämme,dieungefehr einen halben Zoll lang sind. Die Blumen sindnicht sonderlich groß, haben eine weiffe Farbe, und keinenGeruch; die Blumenkronen sind an der Mündung mfünf cysörmige, schiefe Abschnitte getheilt. SeineFrüchte sehen zu erst gelblicht auS, werden abernachher fchwarzroth, und sind dreymal so groß, als ei,ne Erbse; sie enhalten gleichfalls «inen milchichten Saftund haben einen herzförmigen Stein, welcher zween Saa»wen einschließt; ihre Figur ist rundlichtflach und zu-sammengedrückt.

Miller hat diesen und den folgenden Baum inEngland in den Glashäusern aus dem Saamcn gezogen,welchen man ihn« aus Carthagena in Ncuspanic», wodieselbe ebenfalls häufig wachsen, geschickt hatte; ermeldet, daß dieser Saame, wenn man ihn im Winter,sobald er reif worden ist, aussäe, in dem nächstenFrühjahr, wenn man ihn aber bis in den Frühling aufiser dem Boden lasse, gemeiniglich erst im folgenden Jah-re aufgehe; und daß die Bäume den meisten Theil desSommers hindurch floricen, und im Herbst und Winterreife Früchte bekommen.

2) Graue oder haarige Rauwolfie. Kau- ~

wolna canelcens. A«.

Welche mit feinen weißlichtgrauen Härlein bedeckt ist,

Rauwolfia subpubescens. LINN. Syft. vcg. schejrp. 208. Sp. pl. 303. Rauwolfia hirsuta. IACQ. diuigS»amer. 47. Rauwolfia tetrgphylla latifolia, ieichen.PLUM.; gen. 19. ic. 236. Rauwolfia frutli-cosa, foliis vcrticillatis tenuissime villofis.

BROWN.