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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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z6o Zwote Classe. Viertel'Abschnitt.

Schel« unter zu essen. aus Beysorge, davon vergiftet zu wer«lem den. Dennoch sage» einige daß in Indien aus den Ker--

haum. neu der Fruchte ein wohkriechendes Del bereitet werde,welches zum Brennen tauge Die lanzettförmigen Blat-ter dieses Bauins sind auf ihrer obern Flache glatt undglänzend grün; auf der unter» aber sind sie blaßgrün,und haben viele zierliche von der Mittclribbc seitwärtsan den Rand auslautende Adern. Seine Blunicnbü-schcl entspringen, nach der Beschreibung einiger Schrift-steller, auch aus den Abtheilungen der Acste,

z) Thevetie oder Thevetischer Schellenbaum,

Lerdera Thevetia.

Mit dicht an einander sitzenden, glcichbreiten, schma-len und sehr langen Blättern, Lerbera foliislincaribus, longillimis, confertis, LINK,Syst. veg. pag. 204. 8p. pl, 304. IACQ. amer,p. 4S. t. 34. Ahovai nerii folio, störe lutev.PLUM. ipec. 20. ic. is. Nerio affinis angu-ßifolia lai.lescens, flore lutea. Pi.UK. alin.253. tab. 2P7- fig. 3.

Dieser Baum wächset in Amerika oder West-5 g. 2. indien, und zwar in den warmern Theilen desselben.Die hier beygefügte Abbildung von einem Zweig dessel-ben mit Blume und Frucht, lab. VI. stg. 2. ist ausdem Werke des Herrn Isacquino entlehnet, welcher die-sen Baum auf den Inseln Cuba und Martinique, wie-wohl nicht gar häufig angetroffen hat. Er ist nach dessenBeschreibung ein schöner Baum, welcher aufrecht beyzwölf Schuh hoch wächset; und ist durchaus sehr starkmit einem wciffcn milchichtcn, giftigen Safte angefüllt.Seine Aestc oder Zweige find rund und schwach, und-voller Narben, welche die abfallende Blätter daran zu-rücklassen. Die Blätter fitzen an den Enden der Zwei-ge sehr zahlreich, und ohne Ordnung beysammen, auf

Siielci;

Dritte

Art.

Unter-

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T. VI,