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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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391
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58- Gatt. Sumach. 391

bor venenata. KALM. it. 2. p. 211 . Arbor Su«

Poyson-Wood-Tree. ACT. ANGL, n. 367. mach.

Pag. 14?.

Dieser Baum wird wegen seiner giftigenEigenschaft, welche er, wie im folgenden zu ersehenseyn wird, mit mehreren Arten dieser Gattung gemeinhat, auch Toxicodendron, oder Gislbaum, genennct,und wird giftiger gehalten , als die übrigen Arten; obschon sein Saft in Indien als ein Firniß gebraucht wird.

Er wachset in dem nördliche» Amerika, und vielleichtauch tn Japan wild, und kann auch in Europa in freyerLuft ausdauren; er wird in seinem Vaterlande beyzwanzig Schuh hoch, und hat ganz getrennte Ge-schlechter, indem die männlichen und die weiblichen Vlu«men auf verschiedenen Stämmen wachsen. Der Saftdieses Baums ist anfangs, wann er aus einem ver»wunderen Theil fließt, milchicht, bald darauf aber, undsobald er an die buft kommt, wird er schwarz; er hateinen starken stinkenden Geruch, und ist corrosivisch,denn, wenn man nur einen kleinen Zweig abschneidet,so wird die Klinge des Messers in einem Augenblick,so weit als sie der Saft berührte, schwarz, und mankann die Schwärze auf keine Weise mehr änderst weg«bringen, ohne das Messer schleifen zu lassen.

Paul Dudlep giebt in den philosophischen Tranö-actionen, No. 567. von diesem Baume folgende Nach-richt : „ Der Giftbaum wachset allein tn Sümpfen und„niedrigen nassen Boden; er gleichet zwar in etwas„ einem kleinen Eschcnbaum, doch vielmehr dem Su-„mach, und wird daher von einigen Sumpfsumach ge«

„ nennet. Er ist niemals dicker, als ein Fuß eineS,, Menschen, und gemeiniglich so hoch als ein Hollunder«„bäum; breitet aber seine Aeste weit aus, und wenn er„ abgehauen wird, so treibt er mehrere Stämme auS„einer Wurzel. Er wächset hurtig, ist aber nicht von„langer Dauer. Das innwcndige von seinem Holz ist

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