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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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417
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Gatt. Drachenbaum. Dracaena. 417

Durchmesser hat, der ftlten mehr, als acht bis zehrn Dra«Zoll beträgt; der innere Theil desselben ist markicht, zu» chen-nächst an dem Mark befindet sich ei» Kreiß von starke« bäum.Fasern, und die äussere Seite ist weich; von eben bisunten siehet man ringsherum »och die Merkmahle vonden abgefallenen Blattern, denn da diese nüt ihrer Ba«sis den Stamm halb umfassen, so bleiben die Spurendavon, nachdem sie abgefallen sind, zurück- Auf demGipfel des Stamms stehet ein großes Haupt vonBlattern, diese sind insgesamt, wie der gemeine» IciSihre gestaltet, doch sind sie viel länger, indem sie öftersvier bis fünf Schuh lang, und an ihrer Basis, wo sieden Stamm umfassen, anderthalb Zoll breit sind, undsich gegen das Ende zu, stuffenweis verschmälern, bissie endlich in eine Spitze auslaufcn; sie haben eine dun»kelgrüne Farbe, sind langsam, auf beyden Seiten glatt,und hangen alle um den Stamm herum abwärts.

Unter dea Neuern haben von dem Drachcnbaumin-besonder« Abhandlungen Vandclli, Cranz, und vor»züglich Sevens die besten Beschreibungen geliefert,aus deren Nachrichten zu Ergänzung dcS vorigen, nochfolgende Umstände beyzufügen sind. Die Wurzel diesesBaums, treibet viele kleinere, holzige, erdfarbei« Nr»benwurzeln, ohne gewisse Ordnung. Sein Stamm istmeistens ganz einfach, aufrecht und nacket, wird un»gesehr ein und zwanzig Schuh hoch, und hat oben a«seiner Spitze eine dichte Krone von Blättern ; seineMnde ist trocken, wcißlicht, raub, ungleich und vollSpalten, und der obere Theil derselben, bat gleichsamrötbliche Schuppen oder Narben von ehmaligen Blät-tern, die abgefallen sind. In Frübling fließt aus dengcrijtcn Knoten dieses Baums ein häufiger, zäher, undblutrolbcr Saft, welcher, wenn er verdickt ist, den Na»inen Drachcnblur führet. Seine Blätter sind zahlreich,schwerdtförmig, sehr lang, und ziemlich dick oder fleischigin der Mitte, gegen dem Rande zu aber dünner, «ndLinne Pstanzenhst. l. Th. D d «ndi»