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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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436
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SButfcct

Die Si«maroubaRmde.

4z6 Zwote Classe. Fünfter Abschnitt.

brauchet. Linneuv vermuthet in seinen Amoen. acad.Vol. VII. pag. $6. das Harz von diesen, Baume scyevielleicht mit dem Gummi Elemi einerley.

Die in den Apotbccken vorkommende Simaruba«der Simarouba ist eine wcißlichtgelbe, dicke, faserichteund sehr zähe Rinde von einen, ziemlich bittern Geschinack,aber ohne Geruch, welche oft in Stücken, die über eine»Schuh lang sind, zu uns kommt, und wegen ihrem lo»chern Gewebe nicht soiwerlich ins Gewicht fallt. Siekommt eigentlich auS Gujana und Caycnne, wo sie vonden Einwohnern nicht nur wider allerhand Baiichflüsse,sondern auch Wider Blukstürzungen häufig gebrauchtwird. Im Jahr 17,3. ist sie zuerst nach Paris gckom»men, und nachhero weiter in Europa bekannt worden.Nach vorhergegangenen Ausleerungen durch abführendeMittel, haben die Aerzte den Gebrauch dieser Rinde inlangwierigen und hartnäckigen Bauchflüffen sehr nützlichbefunden; nur müssen keine Geschwüre in den Darmernvorhanden seyn, als in welchem Fall sie äusserst schad»sich ist, Man gibt sie gemeiniglich in einem Decoct,das aus einem halben Loth dieser Rinde mit genügsamenWasser, bis ungefehr acht Unzen zurückbleiben, bereitetwird, und wovon man alle drey Stund eine oder etlicheUnzen einnehmen laßt. Wahrend dem Kochen wird dasWasser davon weiß, fchleimicht, und fast milchicht; nachdem Erkalten aber siehet es rölhlich, wie ein dünnesBier. Man weiß noch nicht gewiß, von was für einemBaume diese Rinde eigemlich herkomnit, denn die Bur»sera scheint es nicht zu seyn; das Holz, welches b,S»weilen noch an derselben hängt, ist ganz weiß, leicht,«nd ohne allen Geschmack.