66. Gatt. Timenie. Ximenia. 4^
ist. Die Früchte sind so groß wie Tauben eycr, und von Ljmenieeiner glanzendgelben Farbe; sie haben eine dünne Haut,unter welcher ein wenig gelbes, sauerlicht süsses Fleischliegt, welches die Wilde», besonders die Kinder gerneessen; der Stein, welcher in diesem Fleisch steckt, ist ziem»lich glatt und von einer schmutzigwcissen Farbe, und hateinen Kern, welcher fast einer Muscatennuß gleich sieht,und dessen innere Substanz weiß, und von einem ange«nehmen Geschmack und vielleicht auch eßbar ist. DieserBaum wird von den Einwohnern in Domingo, vermuth«lich wegen seinen Stacheln, Lroe genennet, welches so«viel als einen Hacken bedeutet. Cr blühet im Septem-ber und October, und die reifen Früchte kann man imDecember sammeln.
2) Ximenie ohne Stacheln. Ximenia Fwoteinermis. Art.
Mit cyrunden Blattlein und Stielen!, welche einzele Unter«Blumen tragen, Ximenia foliis ovatis, pe- schei«dunculis unifloris. LINN. Syst. veg. p. 299. dungs«Sp. pl. 497. Amyrjs arborescens, foliis ova- ieichen»tis glabris; vetustioribus confertis, petiolissubmarginatis, floribus solitariis. J 3 ROWN.jam. 209.
Dieser Baum wachset in Jamaica wild, undunterscheidet sich von dem vorhergehenden hauptsächlichdadurch, daß cr keine Stacheln hat, und daß seineBlumen einzeln auf einfachen Stielen wachsen; seineBlatter sind cyrund und glatt, sitzen zum Theil dichtbeysammen, und die Blatstiele haben am Rande eini-ge Einfassung. Einige muthmassen, daS Gummi Ca-ranna der Apothcckcn habe von diesem Baume seinenUrsprung, und derselbe scye mit dein mexikanischenBaume, welchen Hrrmandez (Hist. mex. p. 56.)
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