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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
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468
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4<S8 Zwote Classe. Siebente!.- Abschnitt.

Mili» sclbsteii in Erfahrung gebracht. Die Früchte haben,

cocca wenn sie reif sind, obugesehr einen Fall in der Dickeund sitzen ihrer ciwa dreyßig an einem Büschel; ihreäussere Schaalc ist grün, ziemlich glatt und trocken, et«wa eine Linie dick, inrwcndjg wie polirt, und von demFleisch oder Mark ganz frey; dieses Fleisch, wenn man 'cS herausgenommen hat. siehet der Größe, Figur Far- ^he und Consistenz nach, einem kleinen Eyerdottcr vollkom-men gleich, und ist fchlrimicht, eßbar, und von einem füsi iscn, und dabey etwas sauerlichkcn und anziehenden Gc< ^schmack. Die Einwohner zerbcisscn die äussere Schaale 'gelinde, so, daß sie in der Mitte von einander springt, }worauf sie das eine Stück der Schaale wegwerfen, undauS dem andern daS Fleisch, welches ganz locker darin«neu sitzt, samt der Nuß mit den Fahnen herausziehen,hernach das saftige Fleisch, welches sehr leicht im Mnn«de zerstießt, aussaugen, und die Nuß wieder aus dem-Munde thun Nach dem verschiedenen Grad der Rci«fe, ist dieses Fleisch mehr oder weniger schlcimicht, dochbleibet auch von der rcifcsten Frucht immer ein gewisserSchleim von demselben im Munde zurück, welcher sich 'nicht vom Speichel auslöset. Die Einwohner von Cu«racao essen auch die Nüsse, nachdem sie sie zuvor, wie dieCastaiiicn, im Feuer gebraten haben. Die größcritFrüchte cntbaltcn bisweilen zwey oder drey solche Nüs»sc, die jegliche mit ihrem vejondern Fleisch umgehen sind,aber nach Beschaffenheit ihrer Anzahl und Lage eine ver-schiedene Figur haben. Die Spanier nennen dies«Früchte Mimnos, und die Hvllandec benippen.

Vier