470 Zwote Classe. Siebenter Abschnitt.
58alsam^ statt nach, wie Marcgrav sagt, einem Buchbaum.bäum. Seine Blatter, deren drey bis fünf an einer Mittclribbesitze», sind so dick wie Pergament, oval, und von einerglauzcndgrünen Farbe. In den Winkeln der Blatterentspringen kleine Büschel von Blumen, welche vier grü-ne Blumenblattlein und acht gelbe Staubfaden haben.Auf diese Blumen folgen Früchte, welche die Größe vonOliven, und eine rothe Farbe, wie Granatapfel, haben,und deren innwcndige Substanz eben einen solchen Ge-ruch hat, als der aus dem Stamm des Baums hervor«flicssendc Saft, Wenn man nämlich in seine Rinde einenSchnitt macht, so fließt ein barzichlcr Saft heraus, wel-cher sich über Nacht verdicket, und die bousistcnz derManna bekommt, eine grünlicht blcichgelbc Farbe hat,und einen angenehmen Geruch, fast wie ein gestossenecFenchel, von sich gibt.
Dieses Harz, welches nach einiger nicht ganz »n-Elcmi- gegründeter Vermuthung das in den Apotheken unterHarz, dem Namen, Gummi Elemi, bekannte oder sogenanntewi de Velbaumharz seyn soll, ist ein sehr gutes Wund-mittcl, und wird daher hauptsächlich äusserlich in Sal-ben und Pflastern gebraucht, wiewobl man ihm auch in-nerlich stärkende und reinigende Kräfte zuschreibt. Manist zwar über den eigentlichen Ursprung des wahren Ele-miharzeS noch nicht ganz einig; denn heut zu Tag kommtzwar das meiste Elemibarz aus America, ebemalen aberbrachte man dasselbe auch unter dem Namen, GummiElemi verum, oder äthiopisches (HelbauncharZ, ausder Levante, und glaubte, es fließe aus einem wildenOelbaunie in Cthiopien, doch war dieses levautische oderäthiopische Elemi, welches man wegen seinem angcneh-»uern Geruch und audernN?orzügen vor besser hielt, alsdas Amcricanische, immer seltener als das letztere. Dasamcrjcanischc nun soll entweder von dem jctztbcschcicbc«nen Baume, oder nach andern Muthmassungcn, wie obengemeldet worden, (man vergleiche damit Vogel Mat,med. p. Z i s.), von dcc Bursera herkommen; und wird
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