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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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473
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74- Gatt. Balsamstcauch. Amyris. 47z

chcu Saft enthalt, wie der vorige, dessen Geruch aber Balsarwangenehmer , und einigermassen der Ranke ähnlich ist, bäum-Er hat ebenfalls dreyfache und glänzende Blatter, derenLappen aber cyrnnd, gekerbt, stumpf und kaum einen Zolllang sind. Die Blumenbüschcl sind, wie bey dem vorigen,beschaffen; seine Früchte aber sind noch einmal so groß,schwarz, und haben einen purpurrolhcn Saft.

4) Gileadischer Valsambaum. Amyris Gi- Vierteleadensis. 2irf *

Welcher dreyfache, und an ihrem Rande ganz glatte Unter,und unzcrlhcilte Blatter hat; und dessen Blumen» schei-stiele an den Seiten der Zweige stehen, einfach dungs»sind, und einzelne Blumen tragen, Amyris foJiis i clc 9 {n *ternatis integerrimis; pedunculis unifloris la-teralibus LINN. Syst. veg. p. 299. Mant,

6v Difl.de Opobalsamo. Amoen. acad. 7. p.55.

Amyris (Opobalsamum) foliis ternatis, inte-gris; pedunculis unifloris. FORSKAEL. Fl,

Aegypt. arab. p. 79.

Dieser Baum oder Strauch ist in Arabien zuHause, und liefert, nebst dem folgenden, einige Pro,duclcn, welche schon von langen Zeiten her berühmt, undauch in Europa bekannt sind, wiewohl man sie seltenacht und unverfälscht haben konnte. Das vornehmste un, /

tec diesen Productcu ist der sogenannte Balsam vonLNccha, welcher auch Opobalsamum, oder EallämunrOrientale vertun, ägyptischer Balsam, jüdischer Bal-sam, und Balsam von Gilead gencnnet wird; weiles vermuthlich eben der Balsam ist, dessen an verschiede«neu Orten in der heiligen Sd)rift, zum Exempel:i. B- Mos- Cap. 37. v. 25. Jercm. Cap. 8- v. 22.

Cap. 46. v. 11. Amos. Cap. 6. v. 6. Luc. Cap. 7.v 37.38. gedacht wird. Ausserdem sind auch die Zweigedesselben unter dem Rainen Xyloballamum, Balsam«holz; und seine Früchte unter dem Namen Oarpoballa-Gs 5 nrum.