77- Gatt. Seetraube, doccoloda. 49z
foliis subrotundis, integerrimis, rugolis. IACQ. (3s e<<amer. p. 113. Coccolobis arborea, foliis or- (raube,biculatis. BRÜWN. jam. 210. Scortea ar-bor americana amplislimis foliis aversa parkenervis extantibus. PLUlv phyt. 222. f. 8-Diesen Baum fände Herr Jacguiu in dichtenWälder» auf den Gebirgen von Marti :que. Erwachset daselbst ohne sonderliches 'Ansehen, doch aufrecht,und wird sechzig bis achtzig Schuh doch , seine Kronebestehet oft nur aus zween oder drey dicken Acstcn, wel-che sich in einige wenige unordentliche Zweige zerlhei-Ich ; Der Stamm ist ungleich, und gibt zuweilen beyeiner Höhe von vierzig Schuh in seiner Mitte einenoder den andern Ast von sich: Die Rinde ist bräunlichund bey alten Bäumen zerrissen; das Holz ist dunkel-roth, schwer und sehr hart, lasset sich leicht zerspalten-und ist fast unzerstörlich, mau gebraucht eS daher zuZaunstöcken, Bcückenpfahlcn und Ballen- denn cS dauertIahrdnnderte lang, ohne zu verderben, und dasicuigc,welches unter der Erde steckt, wird zuletzt wie ein äusserstharter Stein. Dieser Baum hat wenige Blatter, wel-che, wie bey dem vorhergehenden, wechselswcise auf kur-zen Stielen an den Zweigen stehen, und ziemlich rund,am Stiele herzförmig, am Rande ganz unzerthcilk- übri-gens sehr adericht und runzlicht, öfters ungcmein starkmit Haaren besetzt, bisweilen aber ein wenig glättetsind, und bey zween Schuh im Durchmesser haben.
Die Blumen und Früchte hat Herr Iacquin nichtgesehen. Die letzter» aber sind, wie man ihn gesagthat, eßbar. Die Einwohner in Martinique ttennen die-sen Baum Bois ä grandes feuiiles - das ist, den groß«blaktcrichtcn Baum Herr Pcoffessor Jacquin hat diesenBaum in den kaiserlicheuGarten nach Wien geschickt, wo cdin einer Zeit von sechs Jahren sehr schön gewachsen,bereits bey zwanzig Schuh hoch worden, und mit vielenBlattern gczicrct ist, und überhaupt ein weit schönersAnsehen, als in seinem Datcrlande hat,
3) Rindeü'