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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
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559
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8z. Gattung. Vauhinie. Laukinia. SS9

aus fünf etwas länglichen und nach oben ziemlich run-den, ganz weißen und ungefleckten, sehr fein geader- nie.te» Blumenblattlein; die zehen Staubfaden sind schnee»weis, und die neun oben zusammengewachsen , und habengelbe Staubbeutel. Auf diese Blumen folgen etwasgebogene Hülsen , welche von einer dunkelbraunenFarbe, und zwar einen Zoll breit , aber nur vier oderfünf Zoll lang sind; sie enthalten sehr kleine, länglich-runde , gelbrolhe Bohnen, welche ziemlich dicker sind,alS bey den andern. In Malabar heißt dieser BaumVelutta-Mandaru, und blühet daselbst zwey bis drey-mal deS Jahrs, und am meisten bey regnerischen Wetter.

Sein Hol; ist sehr hart, und hat schwarze Adern , undwird daher nach Sloanev Zeugniß in Amerika vonden Einwohnern, Lergebenholz gencnnct Man kannalle bisher beschriebene Arten in Europa aus ihremSaamen, den man aus Ostindien oder Amerika brin-gen laßt, ziehen ; da sie aber ursprünglich nur in war-men Landern zu Hause sind, so können sie nicht änderst,alS in warmen Glashäusern , erhalten werden.

Vier und achtzigste Gattung.

Heuschreckenbaum oder Hülsenbaum.

Hymenaea.

Heu«schre, ,cken»bäumoder

LINN. Gen. pl. n. „2. j»"'

Benennung dieser Gattung soll von dem heyd, Hyme-Nischen Gott der Ehen, Hymen , hergenom- naea *

men seyn, weil die Blatter dieser Pflanzen gepaart sind, Kennzei-und so lange sie noch jung sind , sich alle Nacht zu dersammen schließen, und gleichsam paarweise bey einan-der schlafen. Die Kennzeichen, welche den Charakter **dieser Gattung ausmachen , sind folgende: Der Blu-menkelch ist in fünf Abschnitte getheilt; die Blumen-krone