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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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584
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f 84 Awote Classe. Neunter Abschnitt.

Hunds' sicheu ungleichen Rinde, gleichwie die Zitconenbssnmc, vonschäm, sichgcbe. Seine dicken Wurzeln stehen über der Erde her«für, und aus denselben cnlstcbcn viele kleinere, welche wieSchweinschwanze gekrümmk sind, und in die Höbe stehen,welches ein sonderbares Aussehen macht. Die Figur decBlatter ist eben so ungewöhnlich; es wachsen nämlich <mden kleinen Zweige», welche die Krone des Baums ausma-chen, immer zwey derselbe» bcycinander, und haben eine soschiefe Mitkclribbe, daß es siehet, als wenn sie von einandergeschuittcn waren. DaS aufferordcntlichste aber an diesemBaum ist , daß seine Blumen nicht an den Aestcn, sondernhin und wieder an dem Stamm selber hcrvorwachscn; esgeben nämlich gewisse Knoten desselben holzige Stiele vonsich, auf deren jeglichem eine fünfblattcrichtc und miljchewStaubfaden und einem Fruchtkuolcn versehene Blume sitzt.Die darauf folgende Frucht gleicht einem flcifchichtcn Bcu»telchen, welches ein wcn'g platt gedrückt und sehr kiwlicht,auf der einen Seite des RandeS rund, auf der andern abergleichsam gerade abgeschnitten und mit einer Vertiefungoder Furche versehen ist; welche Figur der Frucht zudemN nuiiCyrtometra oder Hundsscham Anlaß gegeben hat»Wenn man diese Frucht öfnct, so findet man einen bohuen«föcmigt» Eaamendarin», welcher einen eßbare» Kern hat»und mit einen« trockenen sauern Fleisch umgeben ist, welche-die Indianer häufig bey den Fischen und andern Speisen ge<messen. Die Holländer aber essen diese Früchte mit Weinund Zucker zubereitet, aufweiche Weise sie eine sehra,«ge-nehme Erfrischung geben , und auch vor eine gute Magen«starkung gehalten werden. Man bedienet sich auch der ro-hen Früchte, indem man sie nur kauet und wider ausipcyet,;uc Reinigung des Mu««dcs und der Kcdle. Der Stammdieses Baums ist zwar dick, aber selten über zween Schuhhock, ohngeachrct die dicken Aeste, in welche er sich oben zcr«theilet, ibn zu einen ansehnlichen Baum machen; auch gebenseinem Stamm die Blumen und Früchte, und seinen Aestendie junge Blatter, welche roth sind, und in der Ferne wieBlumen aussehen, eine besondere Zierde.

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