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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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592
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Campc-

cheholz.

s9L Zwote Classe. Neunter Abschnitt.

einmal Saamcn getragen, so seyen aus diesem Saamei»hernach die Baume sehr gut fortgekommen, und gleich ,andern einheimischen Bäumen leichtlich und hurtig gc« ^wachsen. Der Stamm und die Hauptaste dieses Baum-schwitzen ein Harz oder Gummi aus, welches man oftin Stücken von der Größe eines Hühncrcycs von derRinde abnehmen kann; dieses Gummi ist anfänglichweich, wird aber in kurzem hart, und so trocken undspröde, daß man es zuletzt mit den Fingern zerreibenkann, es ist ganz durchsichtig, wegen seiner dunklen Rä-the aber scheint eö schwarz und undurchsichtig zu seyn; esist unlchmackhaft, und nicht zusammenziehend , sondernwenn es im Wasser aufgelöset ist, so hat es auf derZunge einen sehr schwachen süßlichten Geschmack; cSlöset sich im Wasser zwar gänzlich, aber ungcmein lang-sam auf, und wird hernach auch eben so langsam wiedertrocken, und zuletzt macht eS das Wasser ganz dunkel«roth. Wenn man diesen Baum in Europa aus demSaamcn ziehen will, so muß derselbe ganz frisch seyn,weil er nicht mehr aufgeht, wenn er nur ein Jahralt ist.

Drey