Buch 
1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
Seite
607
JPEG-Download
 

-7- Gatt. Melia oder Zederach. Nelis. 607

Blatter dieses Baums schliesscn sich am Ende mit ei«nein einzelen oder ungleichen ; da doch sowohl Jacquin t«nir>als Larcsbp ausdrücklich das Gegentheil versichern,und sagen, daß sie alle aus lauter gleichen Paarenbestehen. Millcv gibt den Colouisten in Amerika, webche trockene und felsichte Ländereyen besitzen , mit Rechtden patriotischen Rath - dieselbe mit dem Gaamen vondiesem wegen seinem vorkreflichen Holze so schätzbarenBaume zu besäen, weil derselbe, wie oben angezeigetworden , au dergleichen sonst unfruchtbaren Plätzensehr leicht und gut fortkommt; er lehret auch, wiemau ihn in Europa in den Gewächshäusern ziehenkönnte, und bezeuget, daß dergleichen Bäume, welchein dem Garten zu Cbelsea aus deut Kaame» gezogenworden, in einer Zeit von acht Jahren daselbst übetzwölf Schuh hoch gewachsen seyen.

m <lä+.

Sieben und neunzigste Gattung.Melia oder Zederach. Meiia-

LINN, Gen. pl. n. 527.

XsVn Namen Melia, gab ehMalen Theophrastuseiner gewissen Art des Escheubaums; jctzo istes beym Linnens der Name einer Gattung Pflanzenmit zeheu Staubfäden und ciucm Staubwcge , welchefvnstcn bey andern Schriftstellern insgemein Zedcrachoder Azcdarach heißt, und folgende Kennzeichen hat.Der Blumenkelch hat fünf Fabne; die Blumenkconebestehet aus fünf gleichen Blumenblättleiu, und hatein cylindrisches Nektarium, welches mir dem Blumen»bläktlein glctcbe Länge hat, und an der Mündung,welche mit zcbcn hitzigen Zäbnchcn gekerbet ist, zehcn«uf schr kurzen Faden stehende Staubbeutel tragt; auf

Melia

oder

Zcde»

räch

Melia.

Kenn»zeiche»der Gabtung.

die