Limo-
nclle.
Fünfte
Art.
Unter-
schei-
dnngs-
zeiche».
6i8 Zwote Classe. Neunter Abschnitt.
etwas bittern und gcwürzhaflcn Saft einschießt, welcherdrey, jegliche mit besondern Häurlcin eingehüllete, blaß«gelbe Saamen umgiebt. Man hält in Malabar dieBlatter dieses Dannis vor ein unfehlbares Mittel wi-der die fallende Sucht; seine Wurzel purgirct, treibetSchweiß, und wird für Magen und Colicschmerzen ge-braucht. Seine Früchte stärken den Magen, und stellendie verdorbene Verdauung wieder her, auch gebrauchtman sie als ein Präservativ bey den Pocken und anderngrastirenden, bösartigen und ansteckenden Fiebern, undhält sie überhaupt vor ein sehr gutes Gegengift.
Der ältere Vurrnann rechnet hichcr auch denBaum mit kleinen sehr sauren Limoncn, welcher nach^loanc auf den amerikanischen Inseln, und in West»indien überhaupt sehr gemein ist; ferner die wilden Li-monienbäumc. mit sehr kleinen, ungcmcin sauren Früch-ten , welche! häufig in Syrien, Egyptc» und Afrikaverkommen, und deren beym Scaligev und andern ge-dacht wird; wie auch die wilden Limoncn, welche Bello-nius nicht größer, als Taubencycr bey Cairo in EgYP-tcn angetroffen hat; und endlich eine Art von Limo-„cn, welche auf hohen Bäumen in Spanien wachsen,und kaum so groß als Nüstc, aber von einem bester»Geruch sind, als andere, wovon (fäsalpin, Vauhinund andere Meldung thun: da aber alle diese Sortenkeine gefiederte Blätter habe», so hält Herr Hourrupndafür, daß man sie sämtlich bester zu der nächstfolgen-den letzten Art rechnen könne.
5) Pomerc>n;enblätterichte Limonelle. Limoniaaurantifolia. ■
Mit einfachen Blattern, deren Blatsticle herzförmiggefingelt sind; und stachlichten Acstcn, Limoniafoliis limpücibns, petiolo cordiformitcr alato ;ramis fpinoüs. HOUT. Limon fetus, Limonl-’a-meda,Limon tukerolur, Limonellus live Limon
Nipis