ioo. Gatt. Schwarzmülld. Nelaüoma. 627
langer» sich unten, wo die Ribbcn zusammenlaufe» und Schwart'laufen noch an dem Stiel hinunter; auf der un> wans.lern Seite sind sie mit einem weiffcn wollichtcn Wesenbedecket. Die Blumenbüschcl wachsen ohne bestimmteOrdnung hin und wieder an den Zweigen. In Silri-nam wird dieser Baum Rotenuisiade genennct.
8) Malabathrischer Schwar;mund. vlLlaüo- Achtema Malabathrica. ^rt.
Mit glattrunden, fünfribbigen, lauzenförmig eyrunven Unter«und raube» Blatter», Melastoma foliis integer-Timis, qüiiiquenerviis, lanceolato-ovatis lca- bungl*bris, L 1 NN. Sylt. veg. p. 336. Sp. pl. 559. jrlcheit.Flor- Zeyl. n 171. MILL. Ditt. n. 7. Me-lastoma quinquenervia hirta maior , capitulislericeis villoiis. BUK.M. zeyl. tab 73.
Kadali. RHEED. mal. 4. p. 87. t. 42. Fra-garius niger. RUMPH amb. 4, t. 72; BURM.
Flor. ind. p. 104.
Dieser Baum ist in Ostindien zu Hause, undivachst in Z^ylon, Malabar, und auf deir moluccischenInseln; Linnens giebt ihm wegen der Achnlichkeit,welche feine Blatter mit den Foliis Malabatliri haben,den Beynamcn Malabathrica, und vom Lvuinph wirder vermuthlich wegen seiner Früchten, die von einemAngenehmen Geschmack sind, det schwarze Erdbcerbaumgencnnet. Die Maleyer nennen ihn Roema Ivrikijwelches so viel, als einen Aufenthalt der Heuschreckenbedeutet; in Mnlabär heißt er Radali, und die Portu-giesen nennen iyu Bocca preto, oder Schwarzmund>weil seine Beere denen, die sie essen, den Mund schwarzfärben, wie noch mehrere von dieser Gattung thun;die Einwohner in Zeylon nennen ihn Bothya oder Ma-habothya. Er wird nicht groß, und hat nach der Be-schreibung des Linnens rauhe Aeste; seine Blattersetzen auf Stielen gerade gegeneinander über/ und sind
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