kzr Zwote Classe. Neunter Abschnitt.
Gäiwarj' raeiiarum, oder Aalstrick, heißt; weil es sich um <mi
Ktiuuö. dere Pflanzen herumwindet, und zuweilen biS auf denGipfel der höchsten Baume hinaufkriechl. Unter seinerausscrn graue» Rinde hat es eine grüne, welche sehrschleimig, glatt und schlüpfrig ist. Sein Stengel istviereckig und ungefehr einen Zoll dick, und gibt seitwärtsviele gerade Zweige von sich, an welchen die Blatterje vier beysammen, kreutzweise gegen einander über ste-hen. Die Blume» entspringen Büschelweise auS ge-wissen Knoten, bestehen aus fünf weissc», zunickgcboge-uen Blumeublätilcin, und haben zehrn kruiinnc Staub-faden. Die darauf folgende Früchte sind hoch purpuc-rothe Beere, welche den Ta^usbecren gleichen, und tau*wendig ein grasgrünes Fletsch haben, worinncn vielekleine Saamcn liegen. Dieses Gewachst findet man inAmboina und auf andern Inseln.
Dreyze-
hcnde
Art.
13) Siebenribbiger Schwarzmund.
ina Septernnervia.
Melasto-
Unrcr-
schei-
dungs-
zeichen.
Mit siebenribbigen Blattern, IVlelastoma kolüz leptem-nervis. smer. p. 131.
Diese von den vorhergehenden verschiedene Artist ein gerader Baum, welchen Herr ’^acqui» auf denBergen in den Wäldern von Martinique entdecket bat.Seine Blatter sind eyrund, spitzig, auf der unter» Sei-te filzig, und haben sieben crbabcncnc Ribben, nnd zwi-schen denselben parallel in die Quere laufende Adern;seine Blunien habe» zeben Staubfaden. UebrigenSkommt er mit den vorigen Arten übercin.