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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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644
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644 Zwote Classe. Neunter Abschnitt.

Nucida. dicht mit Blättern besetzt sind, welche auf Stiele«stehen, die ungefehr einen halben Zoll lang sind;diese Blatter sind gelbgrün, glatt, und am Ende abge»rundet, ungefehr zween Zoll lang, und am Ende, wosie am breitesten sind, einen Zoll breit. An den En»den der Zweige aus der Mitte der Büschel, welche dieBlatter daselbst ausmachen, entspringen die Blumen,und bilden zween Zoll lange Katzlein oder Aehren, die ander ausser» Halste mit einer Menge sehr kleiner weislichterBlümlcin besetzt sind , deren Staubfaden über den Blu»menkelch, worinn sie stehen, herfürcagen. Auf dieseBlumen folgen Beere, welche den Körnern der Trauben»beere ähnlich, aber größer sind, und weil sie dicht aufetn»ander und ain Stiel sitzen, eine pyramidenförmige odereckige Figur bekommen. Man gebraucht die Rinde vondiesem Baum znm Gerben des Leders, und deswegenwird er von den Holländern L.eeNvuwerr-doom, derGcrberbaum, gencnnet.

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Hundert und vierte Gattung.

Ai'e. M a l p i g h i e. M a 1 p i g h i a.

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pighia. LINN. Gen. pl. n. 772.

ist eine Gattung Pflanzen mit zehen StaubfaeKennzet» dx„ und drey Slaubwegen ; sie bat ihre Benen,der Tat» ttun<j von dem berühmten pabstlichen Leibärzte , !Nar»tuiig. celluo Malpighi, welcher zu Ende des verflossenenJahrhunderts gelebet» und sich unter andern auch um dieKrautcrkunde, und zwar dadurch verdient gemacht hat,daß er die anatomische und physiologische Kenntniß derPflanzen mit vielen schönen und wichtigen Entdeckungenbereicherte. Die Kennzeichen dieser Gattung sind fol-gende : Der Blumenkelch bestehet aus fünf Blattlein,

welche