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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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648
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648 Zwote Classe. Neunte: Abschnitt.

Vierte 4) Brennende Malpighie. >lLlpiFkiL urens.Mit langlichteyrunden Blattern , die auf der unternSeite mit liegenden steifen Borsten besetzt sind;und einfachen in Häuflein nebeneinander stehen-den Blumenstielen, Malpirhia fofiis oblongo-ovatis, letis subtus dectmbentibus rigidis,pedunculis unifloris aggreratis. LINN. Syll.veg. p. Sp. pl. 6oy. MILL. ic. t. 18'«f. 1. Malpighia latifolia, folio subtus t’pinoso.PLUM. gen. 46. 1.167. f. 1. Mespilus ameri-cana , folio lato subtus spinoso , fruüu rubr®.TOUR.NEF. inst. 642. Arbor baccisera , foliooblongo lbbtilislimis spiiis subtus obfitoifructu ccrasino fulcato po.'ypyreno , osliculiseanaliculatis. SLOAN. jam. 172. hist. 2. p. 106.t. 207. s. Z. K.AI dendr. 74.

Dieser Baum ist, wie die vorhergehendeArten, in Südamerika zu Hause; er hat einen gernicht sonderlich dicken Stamm , der bey achlzeben Sa,uhhoch wird. Seine Rinde ist braun, seine Zweige siebenaufrecht, und sind mit ziemlich grcßcn , länglichteyr.,,,»den, und in eine schmale, doch stampfe Spitze sich en-digenden Blättern besetzt, welche ohne Stiele geradegegeneinander über stehe»; diese Blätter sind Hauptfach,sich auf der untern Seite dicht mit zarten Stacheln besetzt,welche man nicht sieht , wenn man nicht genau daraufAcht hat, daher man sich bey unvorsichtiger Berührungderselben leichtlich umgcmcin brenne» kann, indem diesehaarzartige Stacheln mit Schmerzen tief in die Haut ein.dringen, und nicht leicht wieder herauszubringen sind.Seine Blume» kommen auf langen dünnen ganz einfa-chen Stielen zu vier, fünf bis sechs beysammen in denWinkeln der Blätter zum Vorschein; und sind wie beyden vorhergehenden gestaltet. Die darauf folgendeFrüchte sind roth, und werden auch von den Amen«kauern geesscn , wiewohl sie nicht so schmackhaft und

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reichen.