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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
Seite
656
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6)6 Zwote Classe. Achter Abschnitt.

Avee» künde betreffende Abhandlungen hinterlassen hat. Es ;

rhoe. ist dieß eine Gattung Pflanzen mit zchen Staubfaden 1

und fünfKlaubwegen, welche durch folgende Kennzeichenbestimmet ist: Der Blumenkelch bestehet aus fünfBlattlcin; die Blumenkrone bestehet ebcnfallS aus fünfBlattlein, welche oben von einander stehen; auf dieBlume folgt eine fünfeckige apfelförmigc Frucht, wel»che fünf Fächer bat. Unter dieser Gattung kommenfolgende drey Arten vor:

Erste i) Bilimbi, oder Blimbing. AverrhoaArt. Bilimbi.

tlntcc« Mit einem nacketen fruchttragenden Stamme; und lang« }schei, lichten stumpfeckigcn Aepfeln, Lverrbs, caudi.

Lungs» ce nudo fru6uflcanto; pomis oblongis obtus- -

tkichell. angulis. LINN. Syst. veg. p. 337. Spec. pl.

613. Flor. zeyl. n. 177. Blimbingium teres.RUMPH. amb. 1. p. n8- tab. 36. Bilimbi.RHEEl). mal. 3. p. 77. t. 4.7, 4 6 . PvAl. bist.p. «449. BUPvM. zcyl. 147. BURM. Flor.ind. p. 106.

Dieser Baum hak nach der Beschreibung deSLinneus sehr lange gefiederte Blatter, die ungefehraus drey und zwanzig laiizcnförmig eyrunden, spitzigen,glatte» und unzertheilren Blattlein bestehen , die an ei»ncm etwas filzigen Hauprstiel auf eigenen sehr kurzenStielchen fitzen. Er ist vielleicht ursprünglich in China 1zu Hause, wird aber in ganz Ostindien häufig in denGärten gezogen, und scheinet daselbst auf der festen Küste ,besser, als auf den Inseln fortzukommen. Denn in Java, !Ealy, Celcbcs und ayf andern moluccischen Inseln, !wo er auf Maleyisch Blimbing genennet wird, hat er j«ach Rumphs Bericht kein sonderlich schönes An-sehen , und zertheilet sich in kurze krumme Acste, wcleche nur an den Enden mit Büscheln gefiederter Blätterbesetzt find, die öfters auS fiebenzchcn oder achtzeben

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