tos. Gatt. Suriane. Suriana. 669
an den nördlichen Seestranden von Jamaika beobachtete, Surr«nennet es eine» Strauch, dahingegen pluckenck sagt- ane.es habe auf den bcrniudischcn Inseln die Größe undGestalt eines BirkeiibaumS, und werde auch daselbst,Strandbtrkeiibaum genennet. Nach Herrn JacquinsBeschreibung wird dasselbe auf den Seestranden dermeisten caribischen Inseln angetroffen, und ist daselbstein schöner, aufrechter, nur drey Schuh hoher Strauch;seine Acste sind rund, und wachsen ebenfalls aufrecht;und sein Hol; ist roth und sehr hart. Seine Blattersitzen ohne besondere Ordnung, und ganz dicht beyeinan-der an den Enden der Acste; und sind länglich, untenschmal, nach oben zu etwas breiter und am Ende spitzig-an> Rande unzerchellt, übrigens von einer etwas dicken,aber weichen Consistenz, und von einer blaßgrünen Farbe.
Die Blumen sind ohne Geruch , und haben einen bleiben«den fünfblällcttchkcn Kelch, fünf gelbe Blumenblattlein-welche ungefehr so lang sind, als der Kelch, zchen kurzeStaubfäden, die Wechselsweise von ungleicher Lange sind,und nebst den Blume,iblättleii, sehr bald abfallen , undfünf kleine Fruchtknoten , deren jeglicher an seiner innernSeite einen fadenförmigen aufrechten Griffel hat, dessenLange ungefehr mit den Staubfaden übereinkommt.
Ton den Staubfaden fehlen manchmalen etliche , undsie verlieren ihre Staubbeutel oft noch , ehe sie selbst ab-fallen , da sie doch von kurzer Dauer sind. Auf die Blu-wen folgen fünf rundlichte Samuel,, welche aussen convejcund an der innern Seile eckig sind, und ohne weitereBedeckung in dem zurückgebliebenen Blumenkelche sitzen.
Miller meldet in seinem Gartnerlepicon von die»sem Gewächse folgendes. Man findet dasselbe in Ha-vanna an den Meerufer», an feuchten Platzen, die vondem Sccivasstr bespühlci werden, desgleichen auch in Ja-maika sehr häufig - und an den Ufern auf den meistenwestindischen Inseln; woselbst es einen dicken, stauben«artigen Stamm macht- der acht bis neun Schuh hoch
wird-