Cra-
täve.
Dritte
Art.
Unter-
scher-
dungs-
zeicheu.
696 Zwote Classe. Zehenter Abschnitt.
gen sind; sie haben viele zarte Staubfaden, welche an derBastS mit einander verbunden sind, oben aber sich ausbrei-ten, und langlichte purpurrothe Staubbeutel tragen; dieseStaubfäden umgeben einen zarten langen Griffel, anf wel-chem der cyrunde Fruchtknoten sitzet, der mit einer zuge-stumpften Narbe gekcönet ist Aus dem Fruchtknotenwird nachgehcnds eine runde Frucht, ungefehr von derGröße einer Pomeranze, mit einer harten braunen Rin-de oder Schaalc, die ein mchlichtes mit vielen Ichwarzcnnicrcnförmigcn Saamcn angefülltes Fleisch in sich schlies-set ; und der Griffel verwandelt sich in einen dicken holzi-chen Stiel, welcher sich gleichsam in einem Gelenke »>itdem eigentlichen Blumen-oder Fruchtstiel Verbi,ibct, wo-d„rch dieser gedoppelte Fruchtstiel einige Aehnlichkeit mitden Deinen von einem Todleiigcrippc erhalt, und deßhal-beu wird der Baum von den Portugiesen Poe cko morto,von den Holländern Bombeenen , und im Lcuschen,Todrenbcine , gcncnnct Diese Früchte haben einen süs.scn und wciuichten Gcschnmck , aber einen starken Knob>lauchgcruch, welchen sie auch dem Fleisch der Tluere,die damit gefüttert werden , Mittheilen ; sie werden auchdeswegen von den Engländern Garlic-Pcar, Snobs sud?»bjr„, genennet; dem ungeachtet ge letzt man sie in Zeylon,Java und Amerika öfters zum Naauische. Man kanndiesen Baum in Europa tn den t^cw . choliäuscrn ziehen, woderselbe eben so, wie eine chnona, muß behandelt werden.
z) Schleimapfelbaum. Crataeva Marmelos.
Welcher stachlrcht ist; und sägcnartiq gezähnte Biättlcinhat, Grataeva spinolä, saliolis ferratis. l.INN.Sylt ve§. p. 369. Sp, pk. 637. Fl. zeyl. 7,2.tylil.L. bist. n 2. Ciicurbitifera spinolä indica,frustu pulpa cydonii acmula. PLUK alm. 12;.t. »70. f. R.ÄI. bist. p. '66;. Cydonia exotica.C. BAUH. pin. a3>. Bilacus. PvUMPH. amb.1. p. 197. t. 81. Covalam. PyHEE D. mal. 3.P. 37- t. 37. BUPvM. Fl. ind. p. 109.
Da