698 Zwote Classe. Zehenter Abschnitt.
Cra« theils unreif mit Zucker und Wein oder eingemacht, wider
tcive, den Durchlauf gebraucht; theils reif, entweder roh odergebraten, oder mit Zucker bestreut, und zn einer Mac*melade gemacht, als etwas angenehmes geessen. Dieser :Baum fangt erst , wenn er sechs oder sieben Jahre alt ist, *an Früchte zu tragen , welche jährlich im December undJenner reif werden, und bleibt bis ins hundcrlste frucht» jbar. Das mit Wasser gemachte Dccokt von seiner Rinde jund Wurzeln wird in Malaboc wider die Melancholie, jHypochondrie, und Herzklopfen gebraucht; auch machen jsie aus dem Pulver der Rinde mit Honig eine Latwerge, 'welche zur Stärkung des Magens und Beförderung derDauung des Morgens früh eingenommen, und widerSchwindel und Kopfschmerze» gebraucht wird; das Oc»tost von den Blattern wird wider die Engbrüstigkeit ge»rühmet; und aus den Blumen dcstillirt man ein herzstar» *kendes und schweistreibcndcs Wasser.
Numph, welcher diesen Baum unter dem NamenBilak, beschreibet und abbildet, meldet, daß seine Früch«te oft so groß, als ein Ganscy , aber auch kleiner seyen;und daß man sie an dem Baume nicht müsse allzureif wer-den lassen, weil sie sonsten verderben und zum Essen uutaug»lich werden; wenn nian sie aber früher herabnimnit, so kannman sie einen Monat lang liege» lassen, da sie dann vollendszeitigen und alsdann eine ganze Kammer mit ihrem angc,nehmen Geruch erfüllen. Dieser Baum wachst auch inJava und den benachbarten Inseln, in Ambvina aberwill er, gleichwie der Mangostanbaum, nicht recht fort-kommen.
Der