ii7. Gatt. Mandel. Amygdalus. 72s
R A I. hiit. p. ki6. Perlica malus. LOB. ic. ,
1Z9. BLAK.W. Herb. t. ioi.
Dieser Baum wird nach seinen Früchten ins,gemein Pficsching - Pfersing - oder Pfcrsichbaum ; vonden Holländern Perlikboorn ; von den EngländernPeach - trce ; von den Franzosen Pecker; von denItalienern Pescke oder Perücke; von den SpaniernPcxcgos ; und bey den Lateinern und Griechen MalusPerlica gcnennct. Man weiß nicht recht gewiß,wo dieser Baum eigentlich zu Hause ist; einige meynener komme ursprünglich aus Pcrsien; nach andern abersoll Asten und Amerika sein Vaterland seyn; in Eu«ropa wird er schon seit langen Zeiten theils in denGarten, theils auf den Feldern und in den Wein»bergen gezogen. Er hat, wie die Alten schon bemerk,tcn , eine sehr große Aehnlichkeit mit dem Mandel»bäum, von dem er sich ausser den oben angeführ»tcn Kennzeichen auch noch durch seine saftige Frucht undden in derselben cnlhaltcncn sehr tiefgefurchten undrunzlichteu Stein unterscheidet. DaS Fleisch hängtbey einigen Pfcrstchen mehr, bey andern weniger mitdem Stein zusammen; und die Franzosen nennen die»jenige , bey welchen daS Fleisch fester an dem Steinsitzt , insbesondere Pavies. Meistens haben dieseFrüchte eine ziemlich runde Figur und auf der einenSeite eine längliche tiefe Furche, ihre Haut ist weiß«licht, oder röthlicht, und sehr wollicht; doch gibt esauch eine Sorte, welche eine ganz glatte Haut bat,und die zum Unterschied von den übrigen SortenNucipersica, von den Franzosen Brugnons , und vonden Engländern Nectariries gcnennct werden , weilsie auch einen viel süsseren Geschmack haben, als an»dere. Der Kern, welchen der Stein dieser Früchteeinbalt , ist bey den meisten bitteclicht; es gibt abereine Sorte , deren Kerne vollkommen süß , und wieMandeln schmecken, und die man daher Ämygdalo per-lica , oder Perlica amygdaloides , Mandelpfcrsiche
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