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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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744
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744 Zwore Classe. Eilfter Abschnitt.

Pflau- als von jungen. Man ißt sie nicht mir rol) und frisch,inen. sondern auch gekocht, getrocknet , oder eingemacht;auch könne» ihre Kerne, wenn sie süß sind, wie Man«dein geessen , die bittern aber zu Ratafia gebraucht wer-den. Aus den gebrannten Steinen kann man chinesi-schen Tusch machen- Wann die Baume zu alt werden,und die Früchte ausarten , so treibe» sie von neuem,wann sie gestutzt werden. Aus vielen dieser Baume fließt,wann sie veralten, ein Gumnii, das man, wie dasarabische Gunnui, gebrauchen kann. Dieser Baum batlieber einen leichten und sandichten, als einen fettenBoden; und kann eben sowohl auf Pflaumcnstämme,als auf seine eigene, gcpfropfet werden. Seine ver-schiedene Sorten oder Varietäten , und die Art undWeise, wie man ihn pflanze» und warten muß, kannman in Miller» Gartnerlepicon und in der Onomatol.dotan. umständlich angeführt finden.

Achte z) Sibirischer Aprikosenbaum. krurw8 5 i-Arl. , . .

bmca.

Unter*

schep Mit ungestieltcn Blumen ; und eyrundlänglichten Blät»du»gs> kern, Prunus floribus leffilibus ; foliis ovato-zeichen. oblcngis. LINN. Syst. veg. p. ;86. 8p. pl.

679. Lrmeniaca betulae folio et sacie , fructuexiucco. AMM. ruth. 272. t. 29.

Dieser Baum wird auch der schwarze Apri-kosenbaum gcncnnet; und ist in Siberlen zu Hause.Seine Wurzel zertheilet sich in viele Aestc , und treibtfünf bis sechs Schüsse, welche einen Fingerdick sind;hat eine äussere braune, und eine innere rothe Rinde,und ein weisscs Holz. Sein Stamm wird selten übervier Schnh hoch. Die Blätter sind dunkelgrün, oval,zugespitzt, am Rande gezähnt, auf beyden Seiten glatt,ungefehr dcitthalb Zoll lang, und anderthalb Zoll breit;und sitzen auf rörhlichten Stielen, welche ungefehr ei-