7sz Zwote Classe. Eilfter Abschnitt.
Pflau« auch einige Sorten ein ziemlich festes und stark an dem*»cn. Stein Hangendes Fleisch haben, das aber doch sehrsaftig und angenehm ist. So verschieden auch die Hautbey diesen mancherley Sorten gcfarbet ist, so haben siedennoch beynahe durchgehcnds ein gelbes oder gelblichetcS Fleisch ; und bey den meisten ist die Haut mit ei»nein feinen Staube bedecket, der bey einigen blau, beyandern weiß oder perlengrau ist, und sich leichtlich ab-wischen lasset. Diejenige Sorte, welche man in Deut-schland am häufigsten ziehet, sind die Zwetfchen; unddiese sind in der That eine von den nützlichsten Baum-früchten , denn man kann sie sowohl gedörrt, als rohaus mancherley Weise benutzen , und sie sind für Kran«ke uno Gesunde eine sehr gute Speise. Der Pflaumen«und Zwerschenbaum kommt am besten in einer östlichenoder südöstlichen Lage und in einem mittelmäßigen Bo-den fort, der weder zu naß und schwer, noch zu leichtund trocken ist , und wird am füglichstcn, auf seineeigene Stamme gepfropfct. Seine Blunicn werdenfleißig von den Bienen besucht; und sein schönes, braun-rothes , aber etwas bcüchichcs Hol; wird von denDrechslern verarbeitet. Bey dem Herrn von Hallerist dieser Baum unter dem Namen , Prmms foliis l'er-rads hirsütis, ovato-lanceolatis, floribus longe pedo-latis, beschrieben. Die Art und Weise ihn zu behan-deln , findet man beym Du Hamel , Miller, und inandern guten Gartenbüchcrn.
IZ) Der Kriechenbamn. Prunus infititia.
Mit doppelten Blumenstielen ; tyrunden, etwas wol-lichten , zusammcngerosttcn Blattern; und ein we-nig stachlichten Aesten, Prunus pedunculis ge-minis; foliis ovatis , subvilloiis, convolutis;ramis l'pinefcentibus. LINN. Sylt. veg. p.386. Sp. pl. 680. Amoen, acad, 4. p. 27;.
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