66r Zwote Classe. Zehenter Abschnitt.
Hag» t Dieser Baum wird auch der wilde oder ahorn-
dorn. blatterichte Svcyerbaum, Oarmspeycrling; vo» denFranzojen Airzier, oder Sorbier torminaie, Tormigriemiö Niacoulicr; von den Engländern Wild Service-tree oder Sorb . und seine Früchte, Elsebecre, Qid&beere, Darmbecre, Mcelbecre, Elzbecrc, Atlasbecrc,Elritzen, Eschröscl, Spetcrling, Spörapfel; von denFranzosen Cormes, von den Italienern Sorbole oderSorbe, und von den Spaniern Serva? oder Sorbasgenennct. Er wachst in Burgund, England, Deutschlandund in der Schweiz wild, und liebt einen starken tiefenBeden und eine schattige Lage. Er bekommt manchmaleinen großen Stamm, und wird vierzig bis fünfzigSchuh hoch; oben theilet er sich in viele Aeste, welche«ine ansehnliche Krone bilden, und die jungen Aeste ha-ben eine purpurrothc, weiß gefleckte Rinde. SeineBlatter stehen wechselweise auf sehr langen Stielen,und sind , fast wie die Blatter des Ahornbanms, unge-fehr in fünf bis sieben spitzige Ecken oder Lappen zer-theilet, welche sagenartige Zahnlein haben; sie sind un-gefehr vier Zoll lang. und in der Mitte drey Zoll breit,und haben eine hellgrüne, glatte und glanzendeObe, flache,auf der untern aber sind sie mit einem wctffen, wollichtenWesen bedecket. Die Blumen erscheinen im May ingroßen Büscheln gegen den Enden der Zweige zu: siesind weiß, und fast wie die Birnblüthe gestaltet, aberkleiner, haben zween gleichsam zusammen gewachseneGtaubwcge, und stehen auf langer» wollichten Stielen.Die rundlichte Früchte sind wie die große» Hagdornbcc«re gestaltet, werden im Herbste reif, und sind alsdannbraun, mit wciffen Punkten; sie enthalten zween Säu-men, und bekommen, wenn man sie, wie die Mispeln,aufbebt, bis sie weich werden, einen angenehmen sauer-lichten Geschmack, daher sie gut zu essen sind, und aneiuigen Orten auf dem Markte verkauft werden. DasHolz dieses Baums, welches sehr hart, und öfters schön
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