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11 (1784) Von den Zwiebelgewächsen / Carl von Linné
Entstehung
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80
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8o U79* Gattung. Tchwerdtlilie. Iris.

rolla barbata , caule foliis longiore unifloro. LINN.Svst:. Veg. p. 7b. Sp. Pl. p. 45. Hort. Clifll i8>P.OY lugd. 17. IM 11 .L. Ditt. 11. 5. Iris lusian*

Schwerh.

Uvve-

Iris.

f.ore maximo ex albo nigricante. C. BAUH. pin,

31. thcatr. <;79. IUORIS. hist. 2. p. 358. f. 4. t. 6.f. 6. Iris latifolia maior. CLUS.hilr. 1. p. 217. ]

Iris chalcedonka variegata. LOB. Ic. 67.

Die Provinz Susiana in Klein «Asien, die noch zudem Oltomannischen Gebiet gehört, ist das Vaterlanddieser Art, woher selbige zuerst in die Gärten zu Con»siantinopel gebracht worden, woselbst selbige seit zwey«hundcrt Jahren gezogen, nach Wien gekommen, undalödenn von da in die übrigen Garten Europcns ver-theilt worden. Sie ist auch in der Thal keine gemeinePflanze, und kommt nur in den Garten der Liebhaberseltener Gewächse alleine vor. Unter ihren Ncbenar«tcn zeichnet sie sich nicht nur durch die Höhe ihresStammes, und worinncn sie auch von einigenwohl noch übertreffen wird, sondern fürnemlich durchdie Grösse ihrer Blume aus. Diese besteht, wie esauch der blosse Augenschein lehrt, aus neun Blättern,von welchen die drey untersten nach der Erde ge.gebogen, dick, rauh, bärtig, gröstentheils bleich,schwarz und einigermassen purpurroth gestreikt sind,doch befindet sich in deren Mitte ein dunkler Fleck,vom Ansehen wie schwarzer Sammet. Auf diesenliegen drey purpurfarbige auegcwölbe kleinere, unddiese sind die kronblatterariigcn Narben, die die pfrie-menförmige Staubfaden bedecken, die drey andern oderobern Kronblätter stehen aufrecht und gerade, underreichen immer die Lange einer Handbreite, sie sinbsehr dünn, zart, zierlich adcricht, und überausweiß und schwarz netzförmig gerippt, welches derBlume eine ausserordenkliche Zierde giebt, die dadurchdas Ansehe» der Fasanen Fcderbüschc erhalten Zstiorrhat sie ziemlich erträglich abgebildet. Mann nenntsie auch Pharaos oder schwarze, und auch nach