Band 
Dreyzehnter Theil, erster Band.
Seite
496
JPEG-Download
 

Aber«

schwam

496

Neunte Classe.

Figur einer hochaufgethürmten Mannsmätze ,. Herr Pastor Schaffet hat auf seiner vorletzten Taldiese Abänderungen sehr schön abgebildet. Sie WLbald eine dunkelbraune, bald eine gelbe Farbe-scheinen aber diese letztern nicht so gar groß jv Wwie Herr von Hallet durch die Aeusserung ?r/eo vstiffimo sphaerico glabro , ju bemerken sucht. ^haben bey ihm kaum die Grösse einer Maulbeere, n<1welcher sie in Frankreich Morilies genennt wer^.weil sie dieser Frucht einigermassen an Gestalt undse gleichen. Michell, der drey bis vier Abandek»gen abgebildet hat, hat die gröste von einem Häh^ey bemerkt. Von dieser Grösse hat sie auch Elckdeck gefunden: gewöhnlichermassen aber sind siener, und fallen selten grösser als das GelenkDaumens aus. Bey diesen steht der Huch auf .besondern Strunk oder Stiel: man findet aberwelche die keinen haben, und untereinander steh^welche Verschiedenheit auch Herr Archiarer von üttlnin der Beschreibung des Cliffortschen Gartens angemckhat. Mrcheli hat diese, dieses Umstandes wegen s"ter eine eigene Gattung gebracht, die er Phalio-B° l [ ttus genennt, auch auf Tab. 84 f- 3- besonders §gebildet hat. Steerbeck hat die nemlichen, aufchdieser angezeigten Tafel unter den Buchstaben D- K,H. vorgestellt. Die Bauern um Florenz, bringe"^,jährlich zum Verkauf auf dem Markt. Herr St'ffamtmann hat einen Morchelschwamm mit

nem zwcyhalsigen Hükhchen vorgestellt. Die Morch*find unter uns sehr bekannte Schwämme, und fastall zu haben. Getrocknet kann man sie das ganzehindurch aufbehalten: wahrscheinlich sind sie schon öschiedene Jahrhunderte über in den Küchen bekannt SWesen. Sie gehören mit unter die weniger gefa"chen und eßbarsten Schwämme ^

Herr Biltsch kennt unser« Morcheln unter dem^.men des löchmchen Morchelschwammeö. Nach