Band 
Vol. I.
Seite
7
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E I_N L E I T U N G.

Die Natnrgeschichte der zahlreichen Klasse von kleinenThieren, die man Insekt en benannt hat, ist so merkwi'u-dig, sie unterhiilt und belehrt so angenehm, selbst ihrNutzen ist so anerkannt, dafs es überflüssig Avare, sichhier iiber ihr Lob auszubreiten.

Es ist zuverlassig , je grôfsere Fortschritte man in dic-ser Wissenschaft macht, desto mehr anziehendes, destoinannigfaltigere Reize entdeckt man' darin. Bei so viclenVorzügen mufs man sich daller wundern, dafs sie so we-nig Yerehrer Jindet. „Dies Studium”, sagt Clarice*),„scheint fiir uns Frauenzimmer gemacht, die Verschieden-„heit desselben geht ins Unendliche, iiberall schimmert Ab-„w r echslung hervor, manbraucht dazu fast nichis aïs Augen.”

Die vierfüssigen Tliiere, die Vügcl, die Fische hnbengowifs nicht soviel Eigenthümlichkeiicn, soviel Ausseror-dentliches wie die Insekten, und doch sind sie ungleichbesser gekannt. Abcr frcilich f.dlen sie dem unaufmerk-samsten Auge auf, ihre Giofse giebt ihnen sclieinbareWichtigkcit, und entschadigt gleichsam fiir die Zeit, die

) Bazin, alregé de l’histoire des Insectes. I. Band. S. 10.