Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
Seite
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56 Vierte Classe. i zter Abschn. isteAbtheil.

Löwen- Der Blumenschaft ist nackend, gestreift, und in derzahn. Mitte mit einem kleinen glcichbreitcn Blatchcn besetzt.Der Kelch ist braunroth, sieht aufrecht, und ist anseiner Basis rauchharig, feine Dlatchen aber sind amKiel gefranzt. Die Blumenkrone ist goldfarbig undunten roth. Der Boden ist filzig. Sie pcrennirtgleich den übrigen dieser Gattung.

Viert« 4) Glatter Löwenzahn. Leontodon hastile.Art.

mit einem ebenen Schafte und Kelch, und lanzettsor-Unters. migen, gezahnten, glattrandigcn, glatten Blattern,zeichen. Leontodon scapo caiyceque laevi , foliis lanceolatis

dentatis integerrimis glabris. LINM. Syst. Veg.p. 596. Sp. Pl. p. 1123. JACQ. austr. Tab. 164.Leontodon danubiale. JACO. vind. 270 . Picriscaule unifluro, foliis glabris, femipinnatis. HALL.helv, n. 26. Dens leoivs glaber, angustiore et lon-giore folio, flore minore, MORIS, hist. Z. p. 7?.Tara\acon"ides chondrillae glabro virenti folio.VA 1 LL. act. paris. 1710,

Der Ritter giebt das südliche Europa zum eigent-lichen Vaterlandc dieses Löwenzahnes an, er wirdaber nicht nur um Wien auf den Donauinseln, son-dern auch in verschiedenen Gegenden Deutschlands ge-funden; scheint auch nicht jährig, sondern perennirendzu seyn. Dem ausscrlichcn Ansehen nach, kommt ervollkommen mir dem rauchfiärisit'n und steifbtwstigmLöwenzahn überein, unterscheidet sich aber von selbi-gem hinlänglich dadurch, daß er an allen seinen Lhei.lcn vollkommen glatt ist. Diß mag auch Ursache seyn,warum verschiedene Floristen selbigen nicht als eine be-sondere Art beschrieben, und ihn vielleicht nur alseine weniger haarige Abänderung unter beyden genann-ten bemerkten. Er hat Schuhlange Blatter, welchean ihrem Rande mit breiten, wcchsclsweise stehenden,kurzen Einzahnungen gezeichnet sind; lm übrigen sindsie gewiß vollkommen glatt, so daß auch das dewaf-

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