Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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64
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Habicht

kraut.

Vierte

Are.

Unters.

zeichen.

64 Vierte Classe. iZterAbschn. 1 sie Abtheil.

3. p. 16g. t. 6. f. 2*. Pilolllla monoclonos nonrepens alpina minor lanuginosa, amplo fiore. MO-RIS. hift. 3. p. 78. f. 7. r. 7. f. 5.

Diese wachst auf den höchsten lappländischen, östcr«reichischcn, schweitzerischen, schlesischcn und gcoßbri«launischen Gebürgen und Alpen wild. Sie ist ganzrauch und haarig, an Stammen, Blattern und Blu-menkelchen. Die untersten Blatter sind lang, und ei«nigermassen lanzettförmig, die obern am Stamme, de-ren nur sehr wenige, sind mehr linicnförmig. DerStamm selbst ist einfach, ohne Acste und nur einigeZolle hoch. Die Blumen sind gelb, und die rauchhä«rigcn Kelche, mehr kugcl. oder ey. als walzenförmig.

4) Pfassenröhrleinähnlickes Habichtkraut.

IckieraLium Taraxaci.

Mit lanzettförmigen, gezahnten, glatten Blattern, einemfast nackenden einblumigen Blumcnscbaft, und estnein zottigen Kclcl-c, Hieracium folüs lanceolatisdentatis glabris, scapo nudo vniiior«*, calyce hir-suto. L 1 NN. Sylt. Veg. p. 597 Sp. P 1 p. 1125.Picris caule hirsuto unifloro, foliis glabris lemipin-natis, calycibus hirsutissimis. HALL. hclv. n. 27.Dens leonis alpinus foliis oblongis, raro dentatis,calyce hispido nigrescente, SEGÜIER. suppi. 266,

Dic lappländischen und schweitzerischen Alpen undhöchsten Bcrggegcndcn sind von dieser das Vaterland.Der für die gesamte Naturkunde leider zu früh ver-storbene D. Solander entdeckte diese Art zuerst imJahr 17s3. auf den lappländischen Alpen. Der Rit-ter hielte sie anfangs wirklich für eine bloße Bastard-art, gedenkt aber ihrer doch als einer besondern Art;doch scheint er selbige mehr problematisch als gerade-zu bestimmt anzugeben. Ihre Blatter sind wie andem Herbst - Löwenzahn : Blumenschaft und Blumenaber durchaus wie an dem Alpen -Habtchlkrcmt; sodaß wenn jemand Schaft und Blume des letztcrn Ge-

Wachses,