Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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66
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Habicht

traut.

66 Vierte Classe. lyterAbschu. iste Abtheil.

dus, icapo umstoro. LIIN*N T . Syst. Veg. p. 3^97.Sp. Pl. p. 1125. Hort. Cliff. 388. Fl. Suec. 633;697. Mat. med. n. 498- RüV. lugdb. 122 DA-LIB. paris. 238. GORT. belg. 223. ingr. I2I.KRAM. austr. 232. GOUAJs\ monsp. 412. POL-LICH. pal. n. 740. MATTUSCHK. Siles, n. 568.NECK. gallob. 329. GIMEL. tub. 238. REVG.Ged. X. p. 192. BLACKVY. Tab. 365. Hiera-cium caule unifloro, stolonibus reptantibus , foliispetiolatis ovatis longe pilosis subtus tomentosis.HALL. helv. n. 313. Dens leonis, qui pilo fellaofficinarum. TOURNEE. Inst. R. II. 469. LEERS.herb. n. 613. HUDSON. Fl. Angi. T. II. p. 34Z.Pilosella maior repens hirsuta, C. BAUH. pin. 262.Pilosella minor. CAIW. epit. 709. FUCHS. bist.605, Pilosella et Holosteum lacunae. LOB. Ic. 479 -

SBärfiff ursprünglich auf trockenen Erasfeldern,sandigen Anhöhen / und dürren Waldgegenden durchganz Europa wild, und blüht im May, Junius undJulius. Die Blätter liegen auf der Erde ausgcbrci«tet, sind eyförmig, spitzig, unzcrtheilt, am Rande ganz,und rauch von langen Haare». Zwischen diesen kommtmeistens ein, bisweilen zwey nicht allzulange blatter«loose, ebenfalls rauche Stamme hervor, welche nureine einzige gelbe Blume tragen, die von unken mitröthlichen Strichen gezeichnet ist. Die ganze Pflanzeist bitter und zusammenziehend, und wird von dcnje«nigen in Kräuterthee getrunken, welche aus Schwach«heil i»er Lunge zuweilen Dlur speyen, wie sie dennvon vielen Aerzten in Fallen, wo dergleichen Mittelnöthig sind, ehemals ist empfohlen worden. Ihr Ge-brauch aber ist heukzutag sehr selten. Hingegen bedie«neu sich selbiger die Fahnenschmidte und Roßarzte, wel«che vernagelte Pferde damit zu kuriren glauben, in«dem sie das Kraut dieser Pflanze, welche auch deßwe-gen Nagelkraut gencunc wird, nicht nur pulvern,und in das Loch, worinn der Nagel gesteckt, streuen;sondern auch selbiges samt der Wurzel, klein geschnit-ten, dem Pferde im Futter zu fressen geben, um da«