72 Vierte Classe. lyterAbschn. 1 sie Abtheil.
Habicht stumpfe, glattrandige, überaus dünne Blatter stehen,kraut, die auf ihrer Oberflache mit einigen Härchen besetzt,und auf der Unterstriche beynahe violet blau sind. DerStamm, weicher eckig, eben, fadenförmig und mit ei-nem oder dem andern lanzettförmigen Blacchen besetztist, wird einen Schuh hoch, und blüht wie eine un-gleichförmige Rispe.
i gte i z; Gmelinö Habichtkraut. Hieracium Gmelini.
mit einem nackenden risvenförmigcn Stamme, und ey-Unffrf. runden sagcartig - gczabntcn glatten Wur;clb!aktern,
Welchen. Hieracium caule paniculato nudo, foliis radicalibus
ovaris ferratis glabris. LINN. Sylt. Veg. p. 597.Sp. PL p. 1127. Hieracium loliis ex sinuato - den-tatis, caulibus supra ramosis lubnudis, pedunculishirsutis uniiioris. GIHEL. Sib. 2. p. 23. tab. 8- si 2.
Diese entdeckte Gnie'lin in Sibirien wild. DieBlumen sind gleichfalls gelb und stehen einzeln aufzottigen Blumenstielen , welche auf der Spitze desStammes zum Vorschein kommen.
74» 74) Jüdisches Habichtkraut. hieracium
Art. sanctum.
Unters, mit einem nackenden vielblnmigcn Blumenschafte,, undzeichen. leyerförmigen stumpfen, gczalmtcn Blattern,Hieracium lcaponudo multifloro, foliis lyratis ob-tusis dentatis. LINN. Lysi. Veg. p. ^97. Sp.Pl. p. 1127. Arnoen. acad. 4. p. 328*. Hieraciumdentis leonis folio monoclonon subasperum. C.BAUH. pin. 37. Hieracium intvbaceum si sextum.TABEPnN. Ic. 183.
Hasselflkiist entdeckte diese in dem gelobten Landewild. Auf der Spitze deS Stammes stehen die Blu-men zu fünf bis sieben wie ein flacher Blumenstraußbepcinander. Von Farbe sind sie gleich andern gelb.Herr Professor Gouan zu Montpellier verbindet mitdieser seine Crepis nemausentis, iilustr. 6c. —■
Weil