I 04 rste Gatt. Pippau. Crepis. 87
Habichtkrautarten gerechnet worden sind, ob man sie Pippauschon dem äußerlichen Ansehen nach, eher bald fürEänsedisteln und Löwenzähne halten sollten besonderskommen die in Saamcn stehenden Blumenköpfe in sehrvielem, dem Anscheine nach, mit den letzter» überein.
Der deutsche Name, ob er schon nicht dasjenige sa-gen will, was die griechische Benennung ausdrückt,ist doch weniger zweybeutig, als andere, von den al-tern botanischen Schriftstellern, dieser Gattung gege-bene Namen.
O Zwerg-Pippau. Crepis pygmaea. Erste
mit cyruudcn, ungetheilten, zottigen, gestielten Blattern,
und einem liegenden Stamme, Crepis foliis ova. Unttrf«ris integris villosis petiolatis, caule procumbente, ..iA.,,LINN. Sylt. Veg. p. 599. Sp. Pl. p. 1131. * *
Hieracmm alpinum incanum saxatile, brunellae fo-liis integris. EOCC. mus. 2. p. 33. t, 14. RAI.suppi. 142.
Auf den italiänischen Alpen ist diese einheimisch,und eben diejenige Art, weist e Herr Pros Gouan zuMontpellier mit dem Hieracio pumilo LINN. vex,bindet.
2) Täschelkrautblätterichter Pippau. Crepis Zwote
burfifolia. 2lrt.
mit in Qucrstncke getheilten gekerbten Blattern, und Unters,einem nackenden wenig blühenden Stamm , Cre-pis foliis pinnatifidis crenatis, scapo nudo pauci- 8floro. LINN. Syst. Veg. p. 399. Sp. Pl. p. 1131.Hieracium flculum bursae pastoris folio. BOCC.mus. 2. p. 147. t. 10 6 . et 112. RAI. suppi. 142.Hieracium minus panormitanum, cichorei folio.
CUP. cath. 95. suppi. 3.
Diese niedrige Art ist ursprünglich in Sicilien zuHause. Sie hat eine percnnirende Wurzel, aus wel-cher ein etliche Zolle hoher Stamm hervorkommt, der
F 4 nur