lOchrsie Gatt. Pippau. Crepis. 9Z
einblumig und nackend. Der Kelch hat noch einen be- Pippausondern kelchartigen Ansatz: der äussere besieht aussehr vielen, gleichbreiten, stumpfen Blakchen, welchenoch einmal so lang als der Kelch selbst ist, und inAnsehung der Einfügung ungleich sind; der innere istknotig, und in dreyzehn parallellaufende Theile zer-schnitten, deren jeder ein besonders kahnförmiges, zu-sammengedrucktes Blatchen ist, welches auf dem Rü-cken durch wiederhackige Stacheln rauh ist. DieBlumenkrone ist gelb, und überaus purpurröthlich.
Die Saamen haben alle eine haarige Saamc:ikcone.
io) Sibirischer Pippau. Crepis libirica. Zehnte
mit laualichten, runzlichten, unten gezahnten, den Stamm ^ rf 'umfassenden Blattern, einem mit steifen Haaren uurersbesetzten Etamme, und Kelchen, welche an dem zeichen.Kiele gefranzt sind, Crepis foliis amplexicauiibusoblongis rugosis inferne dentatis , caule hirto ca-lycibus carina ciliatis. LINTv. Syst. Veg. p. 600.
Sp. Pl. p. II??. Crepis foliis ovatis denticulatis,petiolatis alatis amplexicauiibus dentatis. Hort.
Upf. 239*. GOUAN. illustr. p. 60. Hieraciumfoliis amplexicauiibus serratis, glabris, hamis ari-etatis , calycibus villosis. HALI., helv. n. 39.Hieracium caule ramoso, foliis infirmis, infimis pe-tiolatis, reliquis ex ovato - lanceolatis : omnibus si-nuosis, petiolorum instar dentatis. GMF.L. Sib.
2. p. 26. t. 10. Hieracium magnum hispanicum.
PLUK. alm. 184. t. 116. f. 1. bona.
Eigentlich ist diese Art auf den sibirischen Alpenzu Hause; Herr von Hasser fand sie aber auch in derSchweitz. Sie hat eine perennirende Wurzel, auswelcher ein steifer, gestreifter, rauchhariger Stammin die Höbe geht. Die Blatter sind lanzett-eyför-mig, durch auf der Oberfläche hin und wieder lau-sende Adern runzlicht, beynahe hobelförmig, am Ran-de doch mehr gegen die Basis zu gezähnt, und aufder Unterflache, vermöge daselbst liegender starker Ner-