Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
Seite
97
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rosste Gatt. Pippau. Crepis. 97

TOURNEE. paris. 99. Hieracium minus glabrum, Pippaufbliis eleganter virentibus. C. BAUH. pin. 127.prodv. 63. Hieracium minus Diolcoridis. TA-BERN. tgi.

Dir italiänischen und schweitzerischen Aecker sindvon dieser das Vaterland. Die Stämme sind spanne»lang, fadcndünne, fast zweytheilig und stehen aufrecht.

Die Wurzeidlattcr sind lanzettförmig, stumpf, glatt,und beynahe gezahnt: jene am Stamme sind lanzett«förmig, spontonförmig, glattrandig, glatt, klein, undumfassen den Stamm Mit ihrer Basis zur Heisre. DieBlumen sind klein und gelb. Die Kelche sind alleinefilzig. Vielleicht ist diese nur eine blose Abänderungvon der folgenden, wenigstens scheint Herr ProfessorGouan nicht abgeneigt zu seyn, sie mit der folgendenzu verbinden.

14) Dioskorides Pippau. Crepis Diofcoridis. i4te

e ?Ccf

mit hobclförmigen Wurzelblattern, spontonformigen

Srammblaktcrn, und beynahe filzigm Kelchen, Unters.Crepis foliis radicalibus runcinatis , caulinis halba* zeichen,tis, calvcibus fubtomentosis. LINN. Syst. Veg.p. 600.' Sp. PL p. 1133. NECK. in Act. Pal.

T. II. p. 464. POLLICH. pal. n. 750 PALL.it. 2. p. 323. Hieracioides vulgaris annua, cicho-rei folio, Bove luteo subtus purpurascente. VAILL.act. 1713. eiusd, paris. 102. Hieracium maiuserectum anguftifolium, caule laevi. C. BAUH.pin. 127. Hieracium primum. TABERN.hist. 491.

Diese ist ein Sommergewachs und in Frankreich,Sibirien und der Pfalz am Rhein ursprünglich zuHause. Der Stamm erreicht die Höhe eines Schu«hes, ist etwas eckig, und ziemlich eben; die Aestesind in geringer Anzahl vorhanden, und diese sindrund, und stehen ab. Die Wurzclblatter sind leyer«förmig, gezahnt, nackend, glatt, und etwas gcfranzt.

Die am Stamme umfassen ihn mit ihrer Basis, sindLinnepflnnzensyst.IX.TH. G spon»