Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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rosste Gatt. Pippau. Lrepl8. 99

tleinen grünen Schuppen besetzt find. Die als eine Pippaubloße Abänderung hier bemerkte, verdiente wohl viel-leicht , als eine besondere Art angeführt zu werden.

16) Versäumter Pippau. Lrepi8 neglelEta. jg (e

mit hobelformigcn, gezahnten, etwas haarigen, den

Stamm umfassende» Blattern, einem rispenfor- Unters,migcn Stamme, und unbewehrt- beynahe stach-lichten Kelchen, Lrepis folüs amplsxicaulibus run- * v ’cinatis dentatis lubpilosis, caule paniculato, caly-cibus inermi - tubtpmosis. LINN. Sylt. Veg. p.

600. JMant. Pl. I. p. 107.

Von dieser ist Italien das Vaterland, undeben so wie die vorige ein Sommergewächs. DerStamm erreicht die Höhe eines Schuhes, steht auf-recht, theilt sich in verschiedene Aeste, und ist mit ei-nigen wenigen Haaren besetzt. Die Wurzclblatter sindumgekehrt cyrund. langlicht, gezahnt und beynahe haa-rig. Die am Stamme umfassen selbigen, sind ho«belförmig und haarig. Die obern sind beynahe spon«tonförmig. Die Blumenrragenden Aeste sind verlän-gert, nackend, eben, und ;u oberst zweyblumigoder zweyspaltig. Der äussere Kelch ist sehr kurz,und scharf zugespitzt; der innere besteht aus acht biszehen Blatchen, welche in der Mitte mit einem oderdem andern wehrlooftn Stachel bewafnet sind. Siekommt mit der vorhergehenden in Ansehung ihrer Größeund kleinen Blumen übcrcin; weicht aber doch in An-sehung der Blatter wieder von selbiger ab, welchenicht ungetheilt, etwas gezahnt und klebrig, sondernhobelförmig, gezahnt und beynahe haarig sind.

G r

10+3