Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
Seite
134
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Scharte

Erste

Art.

Unter«

sch.'t.

vungs»

zeichen.

134 Vierte Classe. lyter Abschn. isteAbtheil.

l) Färber-Scharte. LerrululL tinÄorju.

mit lcy> tförmig - in Querstücke getheilten Blättern, derren oberstes Stück das gröste ist; und einförmi-gen Blümchen, Serratula foliis lyrato - pir.natifidis:pinna terminali maxima , flosculis conformibus.L1NN. Sy(I. Veg. p. 605. Sp. Pl. p. 1144.Hcrt. Clifi'. 391. Hort. Ups. 249. FI. Saec.660; 713. ROV. lugbb. 143. DALIB. paris. 246.GGUAN. monsp. 421. KRAIU. anst!'. 237. POL-I.ICH. pal. n. 76c. PALL. it. i.p. 63. MAT-TCSCHK. Siles, n. 582. HUDSON. FI. Angi,T. II. p. 349 > OED. FI. Dan. tab. 28'. Car.duus tinctorius. SCOP. Carn. 2. n. TOI2. Car-duus inermis, soliis glabiis ferratis, imis ovatis,superioribus lemipinnaiK HALL. he!v. n. 163,Jacea quae Serratula vulgo. TOCRNKF. Init. R,H. p. 444. Serratula. C. BACH. pin, p. 235.DOD. pempt. 44, LOB. Ic, 534,

Nach dem Ritter sind die waldichten Wiesen desnördlichen Europens das eigentliche Vaterland dieserArt. Sie percnnirt und blüht im Julius und Au«g»st. Der Stamm, welcher sich oben in mehrereAeste theilet, ist steif, aufrecht, und wird gegen dreySchuh hoch. Die Wurzelblattcr sind unzcrthcilt, ey«oder lanzettförmig, die folgenden am Stamme sind in fa«denarkige am Rande scharf gezahnte Lappen zerschnittten, dergestalt, daß der mittlere Lappen an der Spitzeder gröjie rst. Die purpurblaucn Blumen stehen fastschirmförmig beysammen. Die Saamcnrroncn spielenins goldbraune. Ehemals hielte man diese Schartefür ein W> ndkraut, und empfahl sie wider Brücheund geronnen Blut; heut zu Tag ist sie aber wenigmehr m Gebrauch. Den größten Nutzen hingegen leistenihre Wurzeln in der Fardercy, da sie mit Alaun einegute und nicht verschießende gelbe, und mit Indizeine grüne Farbe geben. Die Art und Weise sie an-zubauen, kau in des berühmten Herrn D. SchN-'be'rsvermischten Schriften iz. Th. S. 60. nachgelesen

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