is6 Vierte Classe. ^terAbschn. iste Abtheil.
Distel. Die Centaurea laciniata GMEL. It. i. tab.24. ist, nach Herrn Collcgicnrath PallaS Meynung,nur eine besondere Abweichung gedachter Art.
Zwölfte *2) Graue Distel. Carduus canus.
mit an dem Stamm hcnmlcl laufenden, laiizettformi-Unters. gen, zernagt - qezabnten, gcfranzt-dornichren Blat-zeiche». lern, Iveiche auf beyden Flachen mit einer bey-
nahe spinnengewebearkigen Wolle überzogen sind,Carduus foliis decurrentibus lanceolatis erolb-den-tatis , ciliato - acukaris : utrinque arachnoideo - sub-vill.isis. L1NN. Sylt. Yeg, p. 605:. Mant. PL 1.p, ioy. JACQ. nustr. tab. 42. et 43. Carduustuberosus, eiasd. vinä. p. 2S0. lecund. descriptio-nem. Cirsium montanum maximum. RAI. hili. 305.Cirsmm tomcntolum radice bulbola. l. BAUH. hili,III. p. 44-
Von dieser ist Oesterreich das eigentliche Vater,land. Die Wurzeln stehen in Menge beyeinandcr,sind spindelförmig, weiß, fleischig, wie die Zucker»wurzeln : Zwischen diesen kommt ein vier Schuh ho-her, grüner, eckiger, mit einer spinnengcwebeartige»Wolle überzogener Stamm hervor: die Blatter sindlanzettförmig, beynahe ausgeholt-gezahnt, mit wer-scn fast unfüblbar siechenden kleinen Stacheln gefranzt,auf beyden Flachen durch einen, selbige bedeckendenspinncngcwcbcartigcn Filz, grau und nachenförmig aus-gehölr: sie lausen an dem ganzen Stamm herunter,und haben an der Basis ausgebreitete flügclartigc An.fatze. Die Blumenstiele endigen den Stamm, sindverlängert, und mit kleinen, grünen Blatchen verft.den, sie unterstützen jedesmal einzelne purpurfarbeneBlumen, deren Kelche «nbewehrt sind, und derenSchuppen auswärts mit einer weisen Linie gezeichnetsind.
iz) Ge-