rosste Gatt. Eberwurz, Csrlins. 197
hen und jenen mittheilen soll. Abergläubische keuteEbe»flechten sie zu diesem Endzwecke auf gesellschaftlichen würz.Reisen ihren Pferden in das Mundstück, und noch heutzu Tag wird dieser Gebrauch, von den Reutern, beson-ders bey Wettrennen, für ein verbottenes Kunststück,chen gehalten. Die Roßarzke gebrauchen sie, ein ab.getriebenes Roß mit wenigen Kosten wieder aufzufüt«tern. Sie soll den Hunden, Schweinen und Mausentödclich seyn. Ihre Blumenköpfe geben, wenn mandie Blumenkelche, Blumen und Saamen abgeschnittenhat, und sie wie Artischocken kocht, eine eben so an-genehme und nahrhafte Speise.
2) Wollige Eberwurz. Carlina lanata, §wot«
Art.
iftut einem zweispaltigen Stamm, auf dessen Spitze die fBlumen in blutrothen Kelchen stehen, und von""^k-welcheii der erstere in den Winkeln der Blatter utw -eichen,gestielt sitzt, Carlina caule bifido, calycibus sangui-neis terminalibus: primo axillari seflili. LINN.
Syit. Aeg. p. 607. Sp. Pl. p. 1160. WILL.
Dici. n. 4. Carlina squamis calycinis terminalibuspurpureo-rubentibus, floribus inferioribus prolife-yis. GER. prov. 1S3. Carlina caule trifloro di-chotomo: inteimedio seflili. SAUV. monsp. 293.GOLAN. monsp. 426. iUustr. 64. Carlina florepurpureo rubente patulo. T. GARID. ai\. 82.tab. 21. Acarna atractylidis folio, amplo flore.
BARR. Ic. 483. Acarna fiore purpureo rubentepatulo. C. BAUH. pin. 379. Acanthoides parvaapula. CUL. ecphr. i. p. 29. tab. 27. f. 2.
Italien und das Narbonesische sind von dieser dasVaterland. Sie hat eine prächtige purpurfarbeneBlume, welche noch dreymal größer als bey der vor.hergehenden gemeinen Eberwurz ist, deren eigentlicheKelchichuppcn sich mit einem sehr einfachen Dorn en.
Ligen, indem die übrigen zusammengesetzte Dörnerhaben. Nach dem Blühen wirft die Pflanze alle ih«n Wolle ab, und ist dagegen voll von einem blutro.
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