isLisie Gatt. Zweyzahn. Bidens. 221
Dieses Gewachst, welches fast durch ganz Europa Zwey«an Wassergraben und andern feuchten Orten in Men. zahn.ge fortkommt, wird auch Wastn dosten, Wasiser-hanf, Wassersternkraur, Sraubars, Siubarsch,gelb Färbekraut, und Wafferdürrwur; gcncnnct,und hat ästige, rothbraune Stamme, welche zweenSchuh hoch werden. Die Blatter stehen auf Stielenund sind in drey selten fünf lanzettförmige am Randewcitlauftig gezahnte Lappen getheilet, davon der mit.leiste der längste und breiteste ist. Die obern Blattersind einfach, woselbst aus den obern Blatwinkeln braun-gelbe Blumen auf besondern Stielen hervorkommen.
Der Blumenkelch wird mit etlichen Blattern, wie miteinem grünen Sterne umgeben. Die Saamen hängensich wegen ihrer Häckchen an die Kleider. Das Viehliebt diese Pflanze nicht. Man zählte sie ehedem un.tcr die Wundkräuter, und unter diejenigen Mittel,welche eröfnen und auf den Harn und die monatlicheReinigung treiben. Wenn man sie frisch und kleinzerschnitten schichtenweise einige Stunden lang mit ge.beitzlcm Garne kocht, so färbt sie dasselbige hochgelb.
2 ) Kleinster Zweyzahn. Bidens minima, bwokt
mit lanzettförmigen unqestielten Blattern, und aufrecht« 2".stehenden Blumen und Saamen, Butens fuliis lau- Un«rf.ceolacis sessilibus, floribus l'eminibusque erectis.
LINN. Syst. Yeg. p. 610. Sp. Pl/ p. 116*.’^OED. EI. Dan. tab. 312. POLLICH. pal. n. 775.Yerbesina minima. DILL. giss. 167. app. 66. RAI.angl. 3. p. 188. tab. 7. f. 2. HUDSON. Fl. Angl.
T. I. p. 355.
Dieses kleine Gewächs kommt fast in allen Süin«pfen des mitternächtlichen Europa wild fort, undrst jährig. Herr von Haller halt sie nur für einebloße Abänderung der Bidens cernua : Hudsonhingegen scheint eher geneigt zu seyn, sie mit der vor.hergehenden zu vereinigen.
Z) Knopf-