Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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241
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t>) 4syste Gatt. Eupatoriam. Eupstorium. 241

auf einem besondern dicken Stiel stehen/ sind aus drey Ettpalst»lanzettförmigen/ weitläuftig gezähnten Blätchen zu. rium,sammengesctzt/ davon das mittlere das gröste ist: zu.weilen sind die beyden Seitenblatchen viel kleiner/ zu.weilen fehlen sie gar: diese ist sodann jene besondereAbänderung foliis integris. RAl. syn. z. p. igo.

Die häufigen langen und engen Blumen machen/ inder Höhe des Stammes/ einen flachen Blumenstrauß/sind rostn- oder fleischfarbig und wohlriechend. Geß-Her hat in den Wurzeln ein« abführende Kraft be»werkt/ ehemals prirß man auch den innerlichen Ge-brauch des Krautes/ und der Blumen/ bald in Ge-stalt eines Thees , bald in Gestalt eines Extraktes/ inverschiedenen Verderbnissen der Safte an/ besondersin der Gelbsucht/ dcrWassersucht/ auch in dem Schar»

Lock und Wechstlfiebern/ an welche Tugenden diesesGewächses man aber heut zu Tag wenig mehr zu glau-den scheint. Gegenwärtig sind besonders die Blumenein gewöhnliches Hülfsmittel der Bauern und der nie»derlandischen Torfgräber: äusserlich bedient man sichdes Krautes, als eines heilenden und auflösendenMittels. Das Vieh rührt dieses Kraut nicht an.

Die Jäger haben wahrgenommen , daß es die ange-schossenen Hirsche fressen/ und sich damit ausheilen.

Die Waldbienen gehen den Blumen sehr nach.

*** Mit acktblumigeu Kelchrn, ( Calycibus

octolloris.)

14) Purpurfarbiges Eupatorium. Eupatoriuro 14t«purpureum. Art.

wit je vier und vier beysammenstehenden, rauhen, lan« Uirttrf.zettförimg - cnninixu, »ngle-ch sägcnartig; gezahn, zeichn»,ten, gestielten, runzlichien Blattern, Eupacoiiumkolüs quaternis Icabns laneeiüato-ovaris inaequali-ter fervatis, petiolatis, üugosis. L 1 NN. Sylt.

Veg. p. 613. $p. Pl. p. 1x73. Eupatoriura so.

13 is verticillatis. GOLD. novrt». »So, EupaioriumLinnc pflanzensyft.IX.TH. H fetiis