Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
Seite
259
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io66ste Gatt. Rheinfarrn. 7'snscewm. 2 sz

Von dieser ist Sibirien das Vaterland. Sie hat Rhein«gleichbreite gefiederte Blatter, deren Lappen gleichbreit, farrn.fadenförmig, und öfters zwey auch dreyspalkig undglatträndig sind. Die Blumen sind gelb, und stehenin flachen Blumensträußen bald auf der Spitz« desStammes, bald in den Winkeln der Blatter, vonwelchen die letztem aber mit weniger», Blumen ge«schmückt sind.

2) Vesiäubte Rheinfarm. Tanacetum incanum. Awote

mit doppelt gefiederten filzigen Blattern, und einem ey« ^ rt ‘runden zusammengesetzten Blumenstrauß, Tanace- Unters,tum foliis bipinnatls tomentosis, corymbo ovato zeichen.composito. LINN. Syst. Veg. p. 6 i$. Sp. Pl.p. n8Z. Artemisia caule simplici, corymbo ovatocomposito terminali. Hort. ClifF. 404*. Absin-thium orientale incanum tenuifolium, floribus luteisin capitulum congestis et sursum spectantibus.TOURNEF. Cor. 34 -

Diese Art, welche Tournefort in der Levanteentdeckte, hat einen Elen hohen Stamm, auf dessenSpitze gelbe Blumen in eyrunden flachen Blumen-sträußen stehen. Die Blatter sind gleichsam bestaubt,mit einem weißlichen Filze überzogen, und in doppeltefederartige Einschnitte gespalten.

z) Kotillsnartige Rlwinfarrn. 1'anacetum Dri««

cotuloickes. Are.

mit gezahnt/ gefiederten scharfzugespitzten Blattern, ei- Umerf.nein überaus ästigem Stamme, und beynahe ri-zeichen,spenformigeil Blumen, Tanacetum foliis dentato-pinnatis acuminatis, caule ramosilTimo, floribussubpaniculatis. LINN. Syst. Veg, p. 618 Mant.

PL Ü. p. 282.

Diese ist ein Sommergewachs uyd auf dem Vor-gebürge der gutpn Hosnung zu Hause. Dem erstenAnscheine nach scheint sie eure Chamrlle zu seyn. Sie

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